Nationale Bank

Bank of Malta

Adresse: Pjazza Kastilja - VALLETTA VLT-1060
Telefon: 00356 2550 0000
Fax: 00356 2550 2500
Website: Central Bank of Malta
e-mail: mcdc@centralbankmalta.com
Bezugsquelle: Über die Bank durch Order Form möglich, Bezahlung per Scheck oder Überweisung an Deutsche Bank.
Hinweis: Auf der Webseite der Bank (currency - Euro Banknotes and Coins) anklicken.
Versandkosten: 7 Euro pro Coins
Newsletter: Ja

Malta 2006

Thema

Große Europäer – Great Europeans

Sir Themistocles Żammit

Design

Noel Galea Bason

Vorderseite – Obverse

Staatswappen mit Inschrift REPUBLIKA TA MALTA
Umschrift: MALTA
Münzzeichen: Merkurstab – Zeichen der niederländischen Pragestatte (The Royal Dutch Mint)
Ausgabejahr: 2006

Rückseite – Reverse

Bildnis: Sir Temistokle Zammit
Umschrift: SIR TEMISTOKLE ZAMMIT
Inschrift: 1864 ∼ 1935
Münzzeichen: Merkurstab – Zeichen der niederlandischen Pragestatte (The Royal Dutch Mint)
NGB – Zeichen des Designers Europastern
Wertangabe: Lm5

Rand – Edge

Riffelrand – reeded edge

Stempelstellung – Orientation

gleichgerichtet – penninglag

Images – Information

Temistokle Żammit              Temistokle Żammit
Sir Temistokle Żammit (* 30. September 1864 in Valletta; † 2. November 1935) war ein maltesischer Archäologe, Historiker, Chemiker, Mediziner, Forscher und Schriftsteller.
Żammit war von 1920 bis 1926 Rektor der Universität Malta und erster Direktor des Nationalen Museums für Archäologie in Valletta.
Nach seiner Graduierung im Fachgebiet Medizin an der Universität Malta spezialisierte sich Żammit durch weitere Studien in London und Paris auf dem Gebiet der Bakteriologie. 1905 machte er die Entdeckung, dass die im Blut von Ziegen vorhandenen Brucelloseerreger (Brucella melitensis) durch kontaminierte Milch auf den Menschen übertragen werden. Mit dieser Erkenntnis leistete er einen großen Beitrag zur Bekämpfung des Maltafiebers. Żammit wurde dafür 1911 in den Adelsstand erhoben.
Themistocles Żammit verfasste verschiedene Kurzgeschichten in maltesischer Sprache und erhielt den Doktortitel honoris causa der Universität Oxford. Er veröffentlichte eine Geschichte der maltesischen Inseln und machte bedeutende archäologische Entdeckungen wie das Hypogäum von Hal Saflieni, die Tempel von Tarxien, Hagar Qim und Mnajdra, die zum UNESCO-Welterbe erklärt wurden.
Żammits Erfolge auf archäologischem Gebiet begründeten sein hohes internationales Ansehen. Das öffentliche Interesse an Maltas historischen Schätzen, das durch Żammits Ausgrabungen und die dabei entdeckten Artefakte - einschließlich der berühmten "fat lady" - geweckt wurde, förderte die Bildung einer maltesischen Identität. Eine ständige Ausstellung des Nationalen Museums für Archäologie in Valletta zeigt einige der Fundstücke.
uk_icon
Sir Temistokle Żammit, scientist, archaeologist and prolific writer, who lived between 1864 and 1935.
Sir Themistocles Zammit (1864 – 1935) was a Maltese archaeologist and historian, professor of chemistry, medical doctor, researcher and writer, serving as Rector (1920–26) of the Royal University of Malta and first Director of the National Museum of Archaeology in Valletta.
After graduating in medicine from the University of Malta, Zammit specialised in bacteriology in London and Paris. His 1905 discovery of contaminated milk as the vector for transmission into humans of brucellosis (B. melitensis) present in the blood of the goat – greatly contributed to the elimination from the islands of undulant fever, earning him the knighthood.
Author of several literary works in the Maltese language, Temi Zammit was conferred the DLitt Honoris Causa by Oxford University. He also published a History of the Maltese Islands and excavated important archaeological sites, such as the Hypogeum and the megalithic Tarxien Temples, Ħaġar Qim and Mnajdra, which have since been declared UNESCO World Heritage Sites.
Zammit's scientific approach to archaeology further enhanced his international reputation. A permanent display of some of his findings may be viewed at the National Museum of Archaeology in Valletta. The main Assembly Hall of the University of Malta was named after him. He also appears on a commemorative 1973 Maltese pound coin.

Malta 2007

Thema

Europäische Errungenschaften – European Achievements

Jean de la Valette
Diese Münze dokumentiert ein ganz besonderes Stück Zeitgeschichte:
Den Wechsel von maltesischer Lira zum Euro.

Design

Noel Galea Bason

Vorderseite – Obverse

Staatswappen mit Inschrift REPUBLIKA TA MALTA
Umschrift: MALTA
Münzzeichen: Merkurstab – Zeichen der niederlandischen Pragestatte (The Royal Dutch Mint)
Ausgabejahr: 2007

Rückseite – Reverse

Bildnis: Jean la Valette
Umschrift: JEAN LA VALETTE
Inschrift: 1494 ∼ 1568
Münzzeichen: NGB – Zeichen der Designers
Europastern
Wertangabe: Lm5

Rand – Edge

Riffelrand – reeded edge

Stempelstellung – Orientation

gleichgerichtet – penninglag

Images – Information

Malta_case        Jean de la Valette      Jean de la Valette
Fra' Jean de la Valette, auch Vallette, genannt Parisot, (* 1494 in La Valette-du-Var, Frankreich; † 21. August 1568 in Birgu, Malta) war von 1557 bis zu seinem Tod der 49. Großmeister des Malteserordens und Begründer der heutigen Hauptstadt Maltas, Valletta.
Valette stammte aus einer in der Provence in Frankreich ansässigen adligen Familie. Mit zwanzig Jahren entschloss er sich, dem Johanniterorden, der zu dieser Zeit noch auf der Mittelmeerinsel Rhodos ansässig war, beizutreten. 1541 wurde er bei einem Seegefecht mit einer osmanischen Flotte schwer verwundet und gefangengenommen und teilte ein Jahr lang das Los eines Galeerensklaven, ehe er im Rahmen eines Gefangenenaustausches wieder freikam.
In den folgenden Jahren durchlief Valette fast alle wichtigen Ämter des Ordens. So übernahm er unter anderem den schwierigen Posten des Gouverneurs von Tripolis, was allerdings auch eine Art von Strafexil war, da er wiederholt gegen Ordensregeln verstoßen hatte. Dank seiner militärischen Fähigkeiten stieg er 1554 zum Admiral der Ordensflotte auf, ein Posten, der eigentlich italienischen Ordensrittern vorbehalten war.
Grossmeisterwappen
1557 wurde er 63-jährig einstimmig zum Großmeister des Ordens, der seinen Sitz jetzt auf Malta hatte, gewählt. Sogleich stellte er sein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl mit der Begnadigung des vom ehemaligen Großmeister Jean de Homedes zu Unrecht wegen des Verlustes von Tripolis angeklagten und eingekerkerten Gaspard de Vallier, unter Beweis. Danach machte er sich daran, die Unabhängigkeit des Ordens zu stärken, indem er den spanischen König Philipp II. veranlasste, dem Malteserorden die Zuständigkeit in Lehnsstreitigkeiten zuzubilligen. Beim Vizekönig von Sizilien setzte er durch, dass der Orden künftig nicht mehr um Belehnung nachsuchen musste. Außerdem erreichte er, dass die Rechte und Privilegien, die bisher für den maltesischen Adel galten, auch auf den Orden übertragen wurden.
Zu seiner schwierigsten Aufgabe wurden die Vorbereitungen zur Abwehr des sich abzeichnenden Türkenangriffs. Dieser begann am 18. Mai 1565 mit einer 40.000 Mann starken Invasionsstreitmacht unter Admiral Piale Pascha und General Mustafa Pascha. Valettes taktisches Geschick und seine militärische Erfahrung verhinderten die Einnahme Maltas, und am 8. September 1565 gaben die Türken die Belagerung auf. Valette hatte sich zum Schluss auf die Verteidigung Birgus konzentriert, wo er die maltesischen Truppen zusammengezogen und die Brücke zum Fort St. Angelo gesprengt hatte. "Es gibt kein Zurück, nur Sieg oder Tod!" soll er gesagt haben. Als die Mauer bei der St. Michaels Bastion teilweise einstürzte und Angreifer in Scharen eindrangen, soll der damals schon über 70jährige Valette persönlich den Gegenangriff geführt haben. Die Ritter und Verbündeten des Ordens waren durch diese Tat so motiviert und die angreifenden Türken gleichermaßen geschockt und entmutigt, dass der Angriff erfolgreich abgewehrt und die Bresche wieder geschlossen werden konnte. Die St. Michaels Bastion (Senglea) kann man heute besichtigen.
Nach diesem grandiosen Sieg trug ihm Papst Pius V. die Kardinalswürde an, doch Valette lehnte ab.
Am 28. März 1566 legte er den Grundstein für Maltas künftige Hauptstadt, die nach ihrer Fertigstellung 1571 seinen Namen erhielt. Jean Parisot de la Valette war zu diesem Zeitpunkt bereits tot; er war am 21. August 1568 während des Gebetes im Fort St. Angelo in Birgu gestorben. Heute glaubt man, dass er nach einem Jagdtag einem Hitzschlag erlegen ist. Er wurde in der Ordenskirche von Birgu beigesetzt. Später wurden seine Gebeine in die St. John's Co-Cathedral von Valletta umgebettet.
Auf seinem Grabmal steht die Inschrift: "Er war der Schutzschild Europas".
Es gibt kein Zurück, nur Sieg oder Tod! Dieser Ausspruch stammt vom Großmeister des Malteser-Ordens Jean De La Valette, der 1565 die Insel Malta gegen eine Übermacht türkischer Eindringlinge verteidigte und siegte. Die Hauptstadt Maltas trägt zu Recht seinen Namen.
uk_icon
Jean Parisot de Valette (born in 1494 died in Malta, 21 August 1568) was born into a noble family in Quercy South-western France. He was a Knight of St. John, joining the order in the Langue de Provence, and fought with distinction against the Turks at Rhodes. As Grand Master, Valette became the Order's hero and most illustrious leader, commanding the resistance against the Ottomans at the Great Siege of Malta in 1565, widely regarded as one of the greatest sieges of all time. He became Grand Master of the Knights Hospitaller on 21 August 1557.
The Valette family had been an important one in France for many generations, various members having accompanied the Kings of France in the First, Second, Fourth, Fifth and Sixth Crusades. Jean Parisot's grandfather, Bernard de Valette, was a Knight and King's Orderly, and his father Guillot was a Chevalier de France. Jean Parisot was a distant cousin (through their mutual ancestor Almaric de Valette) of Jean Louis de Nogaret de La Valette, first Duke of Epernon.
Little is known about Valette's early life, although he was present during the Great Siege of Rhodes in 1523, and accompanied Grand Master Philippe Villiers de L'Isle-Adam, after the Order's expulsion from Rhodes by the Ottoman Turks under Sultan Suleiman the Magnificent.
Universally referred to as "La Valette," he was never actually called that during his lifetime. He was simply Jean de Valette, nicknamed Parisot. (The mistake arose some decades after his death when people began to confuse him with the city named in his honor, "La Citta Valletta.") Although his birth year is usually given as 1494, both chroniclers of the Great Siege of Malta, Francisco Balbi di Correggio and Hipolito Sans, say he was 67 at the time, thereby implying that he was born in 1498. In his history of the Order of St. John, the 18th-century historian Abbe Vertot (whose history is largely based on - but often confuses - the earlier one of Giacomo Bosio) indicates that Valette was indeed the same age as both Suleiman I and Lala Kara Mustafa Pasha (the commander of the Ottoman land forces), which would mean that he was actually 70 years old at the time of the siege.
In 1538, while on Malta, Valette was sentenced to four months in a guva (a hole in the ground) on Gozo for nearly beating a layman to death,[citation needed] and he was subsequently exiled to Tripoli for two years to serve as military governor. Upon his return he was punished again for bringing a nigro slave not liable for servitude. In 1541 he was captured and made a galley slave for a year by Barbary pirates under the command of Turgut Reis.[1] In 1554 Valette was elected Captain General of the Order's galleys. This was a great honour to the Langue of Provence, as throughout most of the Order's history, the position of Grand Admiral was usually held by a Knight Grand Cross of the Italian Langue. In that capacity he won a name that stood conspicuous in that age of great sea captains, and was held in the same regard as the Chevalier Mathurin Romegas - one of the greatest Christian maritime commanders of the age. In fact both sides had extremely talented sailors. If Valette, Romegas and Juan de Austria could be considered the best commanders that the Christian forces could bring to the sea, the forces of Islam were able to call on the equally outstanding maritime and leadership skills of admirals such as Barbarossa and Dragut. In 1557, upon the death of Grand Master Claude de la Sengle, the Knights, mindful of the attack that was sure to come, elected Valette to be Grand Master.
He fought and successfully repulsed the Turks at the Great Siege of Malta (1565), in which the vastly outnumbered Christians held out for over 3 months against an Ottoman force containing no less than 30,000 soldiers, including the notorious Janissaries, as well as the Sultan's prized fleet of some 193 ships. The desperate battle, which saw the reduction of Fort St. Elmo, was one of immense brutality, and is regarded as one the most famous and desperate sieges of all time. As a result of the Order's victory he gained much prestige in Europe, but he declined the offer of a cardinal's hat in order to maintain independence from the papacy. This has been attributed to his sense of modesty and his humility as a warrior monk. However, it has often been overlooked that as a Grand Master of the Order, he automatically had the same precedence as the most junior Cardinal within the Church and enjoyed a Cardinal's distinction without being involved in the internal politics of the Holy See. Even from its beginnings, the Grand Master of the Order owed allegiance only to the Pope, and to this day is recognised as the head of an Order which has diplomatic recognition with the United Nations and 100 other countries.
During the siege Valette proved to be a severe, cold and resourceful commander. Passionately religious, devoted body and soul to his Order and faith, Jean de la Valette was prepared to suffer all to the death rather than yield a foot to the hated infidel.
After the great siege, he commissioned the construction of the new city of Valletta in 1566, laying the first stone with his own hands. This took place on the slopes of Mount Sciberras, where the flower of the Turkish army had died whilst trying to storm Fort St. Elmo, a fort which the Turks thought would fall within three or four days, but which, due to the bravery of the defenders, held out for 30 days.
The city named after its founder - Humilissima Civitas Vallettae - became known as the most aristocratic and exclusive fortress in Europe - a city most often referred to as "Superbissima" - the "Most Proud". Valletta remains the Maltese capital to this day.
Jean Parisot de la Valette died peacefully in 1568 before the completion of the city. His tomb (in the form of a sarcophagus) can be found in the Crypt of the St John's Co-Cathedral, situated within the walls of Valletta. The inscription on his tomb, which was composed by his Latin Secretary, Sir Oliver Starkey, the last Knight of the English Langue at the time of the Great Siege, states in Latin:
Here lies La Valette. Worthy of eternal honour, He who was once the scourge of Africa and Asia, And the shield of Europe, Whence he expelled the barbarians by his Holy Arms, Is the first to be buried in this beloved city, Whose founder he was.

Malta 2008

Thema

Kulturelles Erbe Europas – European Cultural Heritage

The Auberge de Castille Office of Prime Minister in Valetta

Design

coming soon

Vorderseite – Obverse

Staatswappen mit Inschrift REPUBLIKA TA MALTA
Umschrift: MALTA
Münzzeichen: "Merkurstab" – Zeichen der niederlandischen Pragestatte (The Royal Dutch Mint)
Ausgabejahr: 2008

Rückseite – Reverse

Darstellung des Auberge de Castille
Links Inschrift: AUBERGE DE CASTILLE
Rechte Seite: 12 Europasterne
Münzzeichen: Europastern
Wertangabe: 10 Euro

Rand – Edge

Riffelrand – reeded edge

Stempelstellung – Orientation

gleichgerichtet – penninglag

Images – Information

Auberge de Castille Auberge de CastilleAuberge de Castille
Die Auberge de Castille, Léon et Portugal befindet sich in Valletta, der Hauptstadt von Malta, auf dem Castille Place und dient heute als Amtssitz des maltesischen Premierministers.
Der Ritterorden der Johanniter (später dann Malteserritter genannt) erhielt 1530 Malta als Lehen von Kaiser Karl V. Der Ausbau der Stadt und der Festung Valletta begann 1566 nach der großen Belagerung durch die Osmanen unter dem Großmeister Jean de la Valette, nach dem die Stadt auch benannt ist. In dieser Zeit entstanden dort auch die verschiedenen Auberges (Herbergen). Der Ritterorden gliederte sich früher in 8 sogenannte Zungen (Langues) die die Ritter der verschiedenen Gebiete Westeuropas repräsentierten und für die auch die 8 Spitzen des Malteserkreuzes stehen. Für jede dieser 8 Zungen gab es in Valletta eine Auberge in der diejenigen Ritter wohnen konnten, die kein eigenes Haus auf Malta besaßen.
Die ursprünglichen Pläne der Auberge de Castille, Léon et Portugal, wie auch der anderen 7 Auberges, gehen auf den Baumeister der Ritter Gerolamo Cassar zurück, doch erste größere Veränderungen erfolgten 1741 durch Andrea Belli. Ab 1744 wurde der Bau dann auf Veranlassung des Großmeisters Manoel Pinto de Fonseca durch den maltesischen Architekten Domenico Cachia im Barockstil großzügig umgebaut. Dominierendes Element der zweigeschossigen Fassade ist das von alten Kanonen flankierte Portal, zu dem eine großzügige Freitreppe hinaufführt. An den Auftraggeber des Umbaus erinnert die Büste über dem Eingang sowie das Wappen Pinto de Fonsecas über dem Mittelfenster.
Als die Franzosen unter Napoleon 1798 Malta übernahmen richteten sie in dem um einen Innenhof errichteten Palast ihr Hauptquartier ein. Auch die Briten, die 1800 die Inseln besetzten, machten die Auberge zur ihrem British Army Headquarter. Während des II. Weltkriegs wurde das Gebäude durch deutsche Bombenangriffe stark zerstört, abernach dem Krieg wieder rekonstruiert. Nach der Unabhängigkeit 1964 wurden auf dem Vorplatz verschiedene Denkmäler für maltesische Politiker und Präsidenten errichtet.
icon_uk
The Auberge de Castille (Maltese: Il-Berġa ta' Kastilja) is located within the city of Valletta and houses the office of the Prime Minister of Malta. When the Knights of St John built the city of Valletta they constructed an auberge or inn for each seven of their eight langues (languages, or nationalities). The auberges were intended mainly as the residences of knights who did not have a home of their own in Malta. They were also used to receive people of distinction who, in their travels, found themselves in Malta and in need of hospitality.
The Auberge de Castille was the official seat of the knights of the Langue of Castille, León and Portugal – one of the most powerful of the Order, its Head being the Grand Chancellor. The Knights of this Langue were responsible for the defence of part of the fortifications of Valletta, known as the St Barbara Bastion. The Auberge is situated at the highest point of Valletta and originally looked out on the rolling countryside beyond, giving it a unique vantage-point unsurpassed by any other building in the city.
The original Auberge was built by the renowned Maltese architect Girolamo Cassar in 1574. It was extensively re-modelled and virtually rebuilt in 1741, the present plan of the imposing structure attributed to Andrea Belli. The building was damaged during the siege of the French forces (1799–1800) as well as during the Second World War (1939–1945).

Malta 2009

Thema

Kulturelles Erbe Europas – European Cultural Heritage

La Castellania - Sitz des Gesundheitsministeriums

Design

coming soon

Vorderseite – Obverse

Staatswappen mit Inschrift REPUBLIKA TA MALTA
Umschrift: MALTA
Münzzeichen: "Merkurstab" – Zeichen der niederlandischen Pragestatte (The Royal Dutch Mint)
Ausgabejahr: 2009

Rückseite – Reverse

Ansicht: Auberge de Castille
Umschrift oben: LA CASTELLANIA
Links: 6 Europaster
Rechts: 6 Europasterne
Münzzeichen: Europastern
Wertangabe: 10 Euro

Rand – Edge

Riffelrand – reeded edge

Stempelstellung – Orientation

gleichgerichtet – penninglag

Images – Information

Malta_case_2009
Das Gebäude La Castellania war das ehemalige Gefängnis- und Gerichtsgebäude der Ritter. Die schöne Marmorfassade weist auf den Stil des sizilianischen Bildhauermeisters Maestro Gian hin. Die zwei Statuen oberhalb des Portals symbolisieren Wahrheit und Gerechtigkeit. Das Gebäude beherbergt heute das Gesundheitsministerium in der Hauptstadt Valetta. Die Statuen im marmornen Schmuckfeld über dem Portal symbolisieren die Gerechtigkeit (mit Schwert) und die Wahrheit (mit Spiegel).
uk_icon
The Castellania in Merchants Street, Valletta, Malta. It was originally constructed by the Knights of Malta as the city's law courts.
The building was designed by architect Francesco Zerafa, and was built in 1760 during the reign of Grand Master Manuel Pinto de Fonseca, who died two years before the building was completed. It includes a florid stone-work and his crescent emblem. The statues on either side of the first floor balcony, which represent Justice and Truth, was made by Sicilian sculptor Maestro Gian. A pillory stone resides in the apex of the building's corner, for those convicted and sentenced to death after the Priest's Revolt of 1775. Above the stone is a hook, used to lift the bells of St. John, or to suspend prisoners that have been sentenced to death.
The Castellania (Malta), Valletta now houses the Medical and Health Departments of the Ministry of Health. The Castellania (Malta) in Valletta was converted into the health departments in 1896 by the British. It was also at Castellania (Malta), Valletta that the Mediterranean strain of brucellosis was discovered by physician and archaeologist Sir Themistocles Zammit in 1905. On Republic Street lies the new Law Court building.

Malta 2010

Thema

Kulturelles Erbe Europas – European Cultural Heritage

The Auberge d'Italie

Design

coming soon

Vorderseite – Obverse

Staatswappen mit Inschrift REPUBLIKA TA MALTA
Umschrift: MALTA
Münzzeichen: "Merkurstab" – Zeichen der niederlandischen Pragestatte (The Royal Dutch Mint)
Ausgabejahr: 2010

Rückseite – Reverse

Ansicht: Detail der Fassade der Auberge d'Italie, ein in Marmor verkleidetes zentrales Element verziert durch eine Trophäen um die Bronzebüste vom Großmeister Gregorio Carafa (1680 – 1690) mit seinem Wappen.
Umschrifts rechts: AUBERGE D' ITALIE
Zeichen links: 12 Europasterne
Münzzeichen: Europastern
Wertangabe: 10 Euro

Rand – Edge

Riffelrand – reeded edge

Stempelstellung – Orientation

gleichgerichtet – penninglag

Images – Information

Auberge_d'Italie_1     Malta_case_10      Auberge_d'Italie_2
Die Auberge d' Italie auf ge d'Italie auf Malta gehört zu den Gebäuden, die im 16. Jahrhundert für die Ritter italienischer Herkunft erbaut wurde. Die Planung dieser Ritterunterkunft begann 1574. Es gehört zu der Reihe an Ritterunterkünften die getrennt nach Nationalität und Sprache für die jeweiligen Ritter erbaut worden waren.
Die Auberge d'Italie auf Malta wurde im Zuge des Neuaufbaus der Hauptstadt Valletta durch die Ritter von St. John Ende des 16. Jahrhunderts errichtet. Valletta galt mit seiner überaus noblen Architektur in dieser Zeit als einer der modernsten und sehenswertesten Hauptstädte dieser Zeit. Valletta wurde in einem knappen Zeitfenster von nur 15 Jahren aufgebaut und gehört zum Weltkulturerbe.
Die Auberge d'tialie auf Malta liegt in der Merchants Street im Ort Valletta und steht vor dem ebenfalls beachtlichen Gebäude Palazzo Parisio.Das Gebäude wurde wie die anderen Ritterunterkünfte vom bemerkenswerten maltesischen Architekten Girolamo Cassar entworfen. Diese Unterkünfte gehören zu den sehenswertesten Gebäuden auf Malta.
Zunächst wurde im letzten Jahrhundert das Hauptpostamt in der Auberge d'Italie auf Malta untergebracht. Mittlerweile ist in dem sehr prachtvollen Gebäude das Touristenbüro einquartiert.
uk_icon
Also erected by Girolamo Cassar in 1574, this was the Palazzo of the "Knights of the Italian Langue". Later, the building served as a law Court. However, today it houses the main post office. Because the chief of Italian Knights usually doubled as Captain of the Fleet, the grand hall, just inside the entrance, served as a meeting place for the "Congregation of the Galleys", something similar to the supreme command of the fleet, which had the leading captains amongst its ranks.

Malta 2011

Thema

Europäische Entdecker - European Explorer

Die Phönizier in Malta - The Phoenicians in Malta

Vorderseite – Obverse

Staatswappen mit Inschrift REPUBLIKA TA MALTA
Umschrift Oben: MALTA
Münzzeichen: Merkurstab – Zeichen der niederländischen Prägestätte (The Royal Dutch Mint)
Ausgabejahr: 2011

Rückseite – Reverse

Ansicht eines phönizischen Ruderbootes
Umschrift unten: THE PHOENICIANS IN MALTA
Umschrift oben: 12 Sterne
Münzzeichen: Europastern
Wertangabe: 10 EURO

Rand – Edge

Riffelrand – reeded edge

Stempelstellung – Orientation

gleichgerichtet – penninglag

Images – Information

Die Phönizier waren ein in der gesamten Antike des 1. vorchristlichen Jahrtausends bekanntes Händler- u. Seefahrervolk, das ausgehend von der Levante nach und nach den gesamten südlichen und westlichen Mittelmeerraum durch Handelsniederlassungen kolonisierte. Seine Blütezeit hatte es zwischen 1000 und 600 v. Chr. Ausgehend von ihren Stadtstaaten der libanesischen und syrischen Küste, in denen sie im ausgehenden 2. Jahrtausend der Bronzezeit als hervorragende Handwerker bekannt waren, entwickelten sie im Wesentlichen in der zweiten Hälfte des 2. Jahrtausends sowie vor allem im 1. Jahrtausend v. Chr. den See- und Fernhandel mit allen Großreichen und Staaten der Nachbarschaft. Besonders wichtig war aber auch der Handel mit Metallen und Erzen sowie kunstvollen Fertigprodukten, wie Tafelgeschirr. Dabei kooperierten sie bereits mit den Griechen, die ihrerseits in dieser Zeit zahlreiche Kolonien im Mittelmeergebiet, vor allem des Ostens und Nordens sowie dem Nordwesten gründeten. Durch ein hochentwickeltes System des Schenkens an die Höfe der Großkönige errangen sie Privilegien, die dazu beitrugen, ihr Handelsnetz auszuweiten.
uk icon
The Phoenicians were a dealer well-known in the whole of the 1st millennium BC and sea-faring people that gradually colonized the southern and Western Mediterranean on the basis of the Levant by Handelsniederlassungen. Its heyday was between 1000 and 600 BC, starting from their city-States of the Lebanese and Syrian coasts, where they in the outgoing 2. Millennium in the bronze age as excellent craftsmen were known, primarily in the second half of the 2nd millennium and above all in the 1st millennium BC developed the sea and long-distance trade with all major rich and States of the neighbourhood. But also the trade in metals and ores, as well as elaborate finished products, such as tableware was particularly important. Already cooperated with the Greeks, who in turn founded numerous colonies in the Mediterranean region, in particular the East and the North and the Northwest in this time. Gaining privileges, which contributed to expand its sales network through a sophisticated system of giving to the courts of the Kings.
case_malta_11           Handeslrouten der Phönizier

Malta 2012

Thema

Europäische Künstler - Maler und Bildhauer
European artists - painter and sculptor

Antonio Sciortino
Bildhauer

Vorderseite – Obvers

Staatswappen mit Inschrift REPUBLIKA TA MALTA
Umschrift Oben: MALTA
Münzzeichen: Merkurstab – Zeichen der niederländischen Prägestätte (The Royal Dutch Mint)
Ausgabejahr: 2012

Rückseite – Revers

Bronzefiguren aus "Les Gavroche"
Umschrift oben links: ANTONIO SCIORTINO 1879 - 1947
Umschrift: kreisförmig 12 Sterne auf dem nichtgeschlossenen Außenring
Münzzeichen: Europastern
Wertangabe: 10 EURO
Ausgabejahr: 2012

Rand – Edge

Riffelrand – reeded edge

Stempelstellung – Orientation

gleichgerichtet – penninglag

Images – Information

Antonio Sciortino (Ħaż-Żebbuġ, 25. Januar 1879 - 10. August 1947) war ein maltesischer Bildhauer, deren Arbeit mehrere künstlerische Bewegungen, einschließlich Realismus und Futurismus, sowie der Einfluss von Auguste Rodin widerspiegelt. Er studierte und arbeitete in Rom. Er entwickelte seinen Stil, der in viel Anerkennung und Bewunderung einbrachte. Sciortino war Direktor in der Accademia Britannica in Rom (1911-1936), und von 1937 bis zu seinem Tod war er Kurator in Malta Museum of Fine Arts.
Les Gavroches, Barrakka Garden, Valletta          
Sciortino arbeitete an Les Gavroches, eine Arbeit, die weiterhin seinen Ruf verbesserte. Die drei dargestellten Kinder, in seiner Bronzestatue "Les Gavroches" sind aus Victor Hugos Roman Les Misérables, Hugo beschreibt hier das Leben von drei Armen Straßenkindern, in den Straßen von Paris in der Zeit der französischen Revolution von 1848. Diese Statue wurde im Jahr 1907 nach Malta gebracht und gilt als Sciortino ersten Meisterwerk. Die Form der Statue ist heute im Buckingham Palace ausgestellt, sie war ein Geschenk anlässlich der Besuches der Queen in Malta 1951.
uk icon
Antonio Sciortino (Ħaż-Żebbuġ, 25 January 1879 - 10 August 1947) was a Maltese sculptor whose work reflects several artistic movements, including Realism and Futurism, as well as the influence of Auguste Rodin. He studied and worked in Rome. He developed an original style which drew the admiration of many and brought him commissions in Russia, Brazil and the USA. Sciortino was a director in the Accademia Britannica in Rome (1911-1936), and from 1937 until his death he was a curator in the Malta Museum of Fine Arts.
Sciortino worked on Les Gavroches, a work which continued to improve his reputation. Depicting three poor children, the bronze statue is inspired by the Victor Hugo novel Les Miserables, in which Hugo describes the life of three poor street urchins living in the streets of Paris in the time of the French Revolution of 1848. This statue was brought to Malta in 1907 and is considered to be Sciortino's first masterpiece. The mould of the statue is today found in Buckingham Palace, a gift which the Government of Malta gave to Princess Elisabeth in the name of the Maltese people when she visited the islands in 1951.