Nationale Bank

Bank of Lettland

Adresse: Bank of Latvia Ielaà K. Valdemara, Lv-1050, Riga, Latvia
Phone (+371) 6702 2335
Fax (+371) 6702 2103
Website:Bank of Latvia
e-mail:coins@bank.lv
Bezugsquelle:
Newsletter : ja


Lettland 2008

Thema

Kulturelles Erbe Europas – European Cultural Heritage

Latvian Song Festival



Design

Arvids Priedite (Grafiker), Ligita Franckevica (Gipsmodell)

Prägestätte – Mintmark

Rahapaja Oy - Mint of Finland Ltd.

Vorderseite – Avers

Vordergrund: Frau in der Nationaltracht Litauens mit einem Strauß Wildblumen
Hintergrund: Vers eienes Lyrischen Songs aus Litauen "Blow, Wind"
Inschrift: LATVIJAS REPUBLIKA
Ausgabejahr: 2008

Rückseite – Revers

Mann in der Ntionaltracht Litauens mit einem Kranz über dem Arm
Hintergrund: Text eines Lyrischen Songs "The Castle of Light"
Münzzeichen: Europastern
Wertangabe: 1 LATS

Rand – Edge

Randinschrift: DZIESMAI SODIEN LIELA DIENA DIENA (Zeile aus dem Song "Today We Celebrate Song")

Images – Information

Blister Songfestival 2008Blister Songfestival 2008

Die Münze wurde aus Anlaß des "Latvian Nationwide Song and Dance Celebration 2008, welcher vom 5. - 12. Juli 2008 im Meza-Park und dem Skonto/Daugava-Stadium in Riga stattgefunden hat.
World Money Fair 2008World Money Fair 2008
Im Jahr 2008 begehen die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen den 90. Jahrestag ihrer Gründung als souveräne Republiken. Für Lettland ist das Jahr 2008 auch deshalb von Bedeutung, weil rund 35.000 Teilnehmer des 24. Allgemeinen Lettischen Liederfestes und 16. Volkstanzfestes in der Hauptstadt Riga zusammenkommen werden. Das Liederfest ist mit seiner 135 Jahre alten Tradition mehr als nur ein Festval. 2003 wurden die traditionellen estnischen, lettischen und litauischen Lieder- und Volkstanzfeste in die Unesco-Liste des mündlichen und immateriellen Weltkulturerbes der Menschheit aufgenommen.
Das Fest findet vom 5. bis zum 12. Juli in der Freilichtbühne Mežaparks und im Daugava-Stadion statt. Die Zuschauer werden sich davon überzeugen können, daß Lettland aus gutem Grund als das Land bezeichnet wird, das singt.
Jedes Frühjahr nehmen rund 13.000 Mitglieder von Laienchören und rund 15.000 Mitglieder von Volkstanzgruppen an Werkschauen teil und präsentieren einer Jury sowohl ein bestimmtes Pflichtrepertoire als auch frei gewählte Stücke. Während der Werkschau im Frühjahr 2008 entscheidet die Jury, welche Chöre und Volkstanzgruppen die erforderliche künstlerische Qualität für die Teilnahme am Lieder- und Volkstanzfest haben. Nach fünfjähriger Vorbereitungszeit werden am 24. Mai die Besten der Besten auserkoren. Eine Atmosphäre wie beim 100-Meter-Lauf bei den Olympischen Spielen! Was ist das Besondere am Lettischen Lieder- und Volkstanzfest?
• Ein 12.000köpfiger Gesamtchor singt ein umfassendes und anspruchsvolles Repertoire – großteils a capella und achtstimmig
• Die Volkstanzgroßaufführung vereint 15.000 Tänzer, die mit ihren Choreographien atemberaubende Muster bilden
• Alle Choristen und Tänzer tragen während des Festes Volkstrachten
• Das Lieder- und Volkstanzfest findet alle fünf Jahre statt, wobei in der Zwischenzeit im ganzen Land unablässig Werkschauen und Wettbewerbe ausgetragen werden
• Der Tradition des Lieder- und Volkstanzfestes kommt hinsichtlich der Entstehung und Entwicklung der lettischen Identität eine zutiefst symbolische Bedeutung zu
• In Lettland mit seinen rund 2,3 Millionen Einwohnern leben neben Letten Angehörige von 156 Völkern, die zur Teilnahme an dem Fest eingeladen sind und so die Gelegenheit haben, ihre Kulturen und Traditionen zu präsentieren
Zur Geschichte des Lettischen Lieder- und Volkstanzfestes
In Anlehnung an die von den Deutschen veranstalteten Chorgroßkonzerte richteten die Letten 1873 ihr erstes Allgemeines Liederfest aus, an dem 45 Chöre mit 1019 Sängern und Sängerinnen teilnahmen. Das Motiv der Veranstalter des Festes war es, die Letten zu einen und die Herausbildung einer gemeinsamen Identität zu fördern. Ihr Traum ist Wirklichkeit geworden: Im November 1918 wurde die Republik Lettland gegründet.
Lettland litt wie andere europäische Staaten auch unter den Folgen des Zweiten Weltkriegs und war zwischen 1944 und 1991 von der UdSSR besetzt. Obgleich die rot-weiß-rote lettische Nationalfahne während der Sowjetzeit verboten war, bestanden die Liederfeste fort. Zwar wurde ein großer Teil des klassischen Repertoires verboten und durch zahlreiche sowjetische Lieder - beispielsweise Ruhmeshymnen auf Lenin - ersetzt. Trotz alledem waren sich die Letten stets der die nationale Identität stiftenden Dimension des Liederfestes bewußt, und seit Mitte der 1980er Jahre erlaubten sie sich zunehmend offenkundige Abweichungen von dem penibel vorgeschriebenen Programm. Zwischen 1987 und 1991 avancierten die singenden Proteste in Lettland (wie auch in Estland und Litauen) zur wirksamsten Waffe gegen das Sowjetregime und wurden weltweit als "Singende Revolution" apostrophiert.
Wofür steht das Lieder- und Volkstanzfest - das Element des Tanzes ist seit 1948 Bestandteil des Festes - heute?
Es steht für einen der größten Massenchöre der Welt, dessen Trachten tragende Sänger und Sängerinnen die schönsten lettischen Chorlieder erklingen lassen. Ergänzt werden die Konzerte und Aufführungen von einer Reihe von Ausstellungen, Märkten und anderen Veranstaltungen. Am letzten Liederfest im Jahr 2003 nahmen 300 Chöre, über 500 Volkstanzgruppen, 57 Orchester und Musikgruppen, drei Symphonieorchester und ein Kammerorchester teil - insgesamt mehr als 30.000 Menschen, die beim großen Festumzug gemeinsam durch die Straßen der Stadt defilierten. Im Jahr 2008 wurden in Riga rund 35.000 Teilnehmer erwartet.
Das lettische Volkslied - die Daina
Die Lieder- und Volkstanzfest wurzelt in den reichen Traditionen der Folklore. Die lettischen Volkslieder, die Dainas, bestehen in der Regel aus nur vier Zeilen. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts erschien in sechs Bänden eine Auswahl von 217.996 Dainas, die - bis dahin nur mündlich überliefert - im gesamten lettischen Sprachraum gesammelt worden waren. Die Originaltexte werden im sogannten "Daina-Schrank" aufbewahrt, der nun auch in digitaler Form ersteht. Inzwischen sind rund 1,2 Millionen Dainas schriftlich fixiert, so daß an dem geflügelten Wort "auf jeden Letten kommt ein Lied" eine Menge Wahres ist, da Lettland rund 1,3 Millionen lettischstämmige Einwohner hat. Dieser Umstand macht das mündlich überlieferte Erbe der Letten zu einem der reichsten der Welt.
Nicht ohne Grund ist Lettland "das Land, das singt"!
uk_icon
In 2008, three Baltic countries – Latvia, Lithuania, Estonia – will celebrate 90 years since their independence. Year 2008 will also be significant for Latvia as around 35 000 participants will gather in our capital Riga for the XXIV. Song and XIV. Dance Celebration. It is not just a festival – the tradition goes back for 135 years and in 2003 together with Lithuanian and Estonian Song and Dance tradition it was recorded in the UNESCO list of Masterpieces of Oral and Intangible Cultural Heritage. The celebration is due to take place from the 5th through the 12th of July 2008, in Mezaparks and Daugava Stadium in Riga. Attendees are certain to experience Latvia as the Land That Sings. Every spring all Latvian dance groups and choirs take part in displays involving more than 15 000 dancers and around 13 000 singers, demonstrating to the jury from the compulsory repertoire as well as freely chosen ones. In spring, 2008 dance displays will take place so that the jury can determine which dance groups and choirs are suitably prepared for the Song and Dance Celebration. The cream of the crop will be invited to participate in a final round on May 24! They have been preparing for 5 years to be named the best and win the participation at the celebration in July.
The atmosphere will be similar to that of the 100 metre sprint at the Olympic Games!

Lettland 2009

Thema

Kulturelles Erbe Europas – European Cultural Heritage

500 Jahre Christmas Tree



Design

Edgars Folks (Grafik), Jānis Strupulis (Gipsmodell)

Prägestätte – Mintmark

Koninklijke Nederlandse Munt

Vorderseite – Avers

Hauptmotiv: Mann mit Axt der einen gefällten Weihnachtsbaum bei Mondschein auf der Schulter durch den Schnee trägt,
Eichhörnchen das aus dem Baum springt
Inschrift oben rechts: ZIEMASSVĒTKU EGLĪTEI 500 (500th Anniversary of Christmas Tree)
Münzzeichen: Europastern
Wertangabe: 1 LATS

Rückseite – Revers

Hauptmotiv: Pferd mit Kukeri in ihrer traditionellen Verkleidung
Ausgabejahr: 2009

Rand – Edge

Randinschrift: LATVIJAS BANKA und LATVIJAS REPUBLIKA mit Punkt getrennt

Images – Information

Der Weihnachtsbaum - eine lettische, eine estnische, oder eine livländische "Erfindung"? Die Letten haben sich in diesem Jahr zu Erfindern der geschmückten Tanne ausgerufen und Riga zur "Hauptstadt des Weihnachtsbaums" ernannt. Vor 500 Jahren soll der erste Weihnachtsbaum der Welt dort aufgestellt worden sein. Das Jubiläum wird in der Hauptstadt groß gefeiert – und vermarktet.
Unter den vielen Symbolen, denen sich die Menschen hingegeben fühlt, ist der Weihnachtsbaum eine einzigartigwe, der Duft und die Schönheit, die man schon in der frühesten Kindheit erblickt hat und für den Rest des Lebens nicht vergessen hat.
Jeden Dezember sind diese Bäume auf Märktplätzen angebracht und um Schaufenster- und Arbeitsplätze zu schmücken. Sie genießen einen Ehrenplatz in den Häusern.
Der Weihnachtsbaum hilft, Familien enger zusammen zu bringen, er liefert Trost für die Einsamen und macht die Glücklichen noch glücklicher.
Der Weihnachtsbaum wird gehrt, indem er mit farbigen Dekorationen, Bändern, und Kugeln dekoriert wird, es werden Kerzen auf seinen Zweigen angezündet. Unter dem Baum werden Geschenke für Kinder, Freunde und Familie gelegt, er wird mit Dichtung, Liedern und Tänzen gefeiert, jene die sich um ihn versammeln, werden mit Frieden, Liebe und guten Gedanken gesegnet.
Aber wohin kommt die Weihnachtsbaumtradition? Es ist St. Francis von Assisi, der anscheinend seine Geburt in einem Wald im Jahr 1222 zur Szene machte, er zündete Kerzen in die Zweige von nahe gelegenen Tannenbäumen an.
Der erste jemals in Riga geschmückte Weihnachtsbaum wurde mit Blumen geschmückt, erschien in einem Weihnachtszeitstraßenkarneval und wurde im Jahr 1510 vor dem Faschingsdienstag verbrannt.
Lettland , auf Wiedersehen zu sagen und das neue zu begrüßen, hat Elemente beider heidnischen lettischen und christlichen Traditionen. Die alten Sonnenwenderituale mit ihren Maskeraden haben sich auch auf den Tannenbaum konzentriert, während im Christentum dieser Baum, den Baum von Kenntnis im Paradies und Christus' Geschenk vom ewigen Leben symbolisiert hat. Die angezündeten Kerzen im Baum sind eine Spiegelung vom Licht, das Christus in die Welt der Dunkelheit brachte. In der christlichen Welt breitete sich die Weihnachtsbaumtradition zuerst in den deutschen Ländern aus, im frühen 17. Jahrhunderts, es war Sitte, zu Weihnachten einen Tannenbaum nach Hause zu bringen und ihn mit Papierrosen und Äpfeln zu dekorieren.
Dann nahm diese Tradition im 19. Jahrhundert ihren Lauf in Großbritannien und danach in den Vereinigten Staaten und woanders.
Der Weihnachtsbaum wurde mehr und mehr, nicht mehr als ein rituelles Objekt, er wurde zur Dekoration symbolisiert, er war nicht mehr Symbol von Vitalität, Wiedergeburt und geistliche Energie. Diese Ideen haben die Bank of Latvia motiviert, eine spezielle Münze auszugeben, die den Weihnachtsbaum ehrt.
Brauchtum Kukeri - ein Fest für die Augen
Im Januar feiern die Westbulgaren traditionell ihre beliebten Kukeri-Maskenspiele, die sich mit dem deutschen Karneval vergleichen lassen.
Ob Kuh, Schaf oder Ziege, die traditionellen tierischen Verkleidungen sind ein Highlight der Kukeri-Spiele. Dabei verkleiden sich die bulgarischen Männer und tanzen, versteckt hinter riesigen Masken, durch die Straßen ihrer Dörfer. Das Wichtigste: Jeder trägt kleine und große Kuhglocken. Der beim Tanz erzeugte fast ohrenbetäubende Lärm soll die bösen Geister vertreiben und dafür sorgen, dass die Dorfbewohner das ganze Jahr über Ruhe vor ihnen haben. In dieser Hinsicht sind die Kukeri-Spiele mit unserem Karneval zu vergleichen.
Je nach Region gibt es gewisse Unterschiede bei den Spielen – sowohl beim Zeitpunkt als auch bei den Kostümen. Die ersten Kukeri fanden in Westbulgarien statt, welches heute noch als die Hochburg der traditionellen Maskenspiele gilt. Dort fertigen die Bulgaren ihre Masken traditionell aus dem Fell von Haus- und Hoftieren.
Je östlicher das jeweilige Dorf liegt, desto später finden die Spiele statt. In der Dobrudscha und im Süden des Landes werden die Kostüme meist in Handarbeit aus Textilien gefertigt. In der thrakischen Ebene, wo die Feste im Februar stattfinden und es dann etwas wärmer ist, tragen die Männer bunte Leinenhemden, verziert mit zahlreichen bunten Perlen, glitzernden Steinchen und Knoblauchzehen. Doch egal, wo die Kukeri stattfinden, eins ist sicher: Die bunten und furchteinflößenden Masken sind in jedem Fall ein Fest für die Augen und damit auch eine echte Touristenattraktion.
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Bank of Latvia writes:
The Christmas tree - a Latvian, an Estonian, or a Livonian "invention"? The Latvians have proclaimed this year to inventors of decorated FIR and Riga was appointed the "capital of the Christmas tree". 500 Years ago the first Christmas tree in the world there is to be established. The anniversary is celebrated in the capital of great - and marketed.
Among the many symbols cherished by humans, there is one held particularly dear by millions. It is the Christmas tree whose fragrance, beauty and serenity are beheld in early childhood and not forgotten for the rest of one's life. Every December, as the winter solstice and Christ's birthday approach, these trees are put up in city squares, they are used to adorn shop windows and work spaces, it is given the place of honour in people's houses. The Christmas tree helps to bring families together, it provides solace for the lonely, and makes the happy even happier.
Honouring the Christmas tree, we adorn it with colourful decorations, ribbons, and glitter, we light candles on its branches. Underneath we put presents for children, friends and family. It is celebrated with poetry, songs, and dances. And those gathered around it feel blessed with peace, love, and good thoughts.
But where does the Christmas tree tradition come from?
After all, the palm frond is associated with Christ's native land. It is St. Francis of Assisi who apparently made a Nativity scene in a forest in 1222 and put lighted candles in the branches of nearby fir trees. The first ever Christmas tree in Riga, adorned with flowers, appeared at a Christmas season street carnival organised by the Blackhead brotherhood and was burnt in 1510 before Shrove Tuesday. Saying good-bye to the current year and seeing in the new one in Latvia has elements of both pagan Latvian and Christian traditions. The old solstice rituals with their masquerades have also centred around the fir tree whereas in Christianity this tree symbolises the tree of knowledge in the Garden of Eden and Christ's gift of eternal life, but the lit candles in the tree are a reflection of the light Christ brought to the world of darkness.
In the Christian world, the Christmas tree tradition first spread in the German lands: as early as the beginning of the 17th century it was a custom to bring home a fir tree at Christmas and decorate it with paper roses and apples. Only in the 19th century this tradition took hold in Great Britain and afterwards in the United States and elsewhere.
To many Christmas tree is something more than just a ritual object or a decoration: it is a symbol of vitality and rebirth, of uniting spiritual energy, of peace and brotherly love.
Custom Kukeri - a feast for the eyes
In January, the Westbulgaren traditionally celebrate their popular Kukeri Maskenspiele, which can be compared with the German carnival.
Whether cow, sheep or goat, the traditional animal panels are a highlight of the games of Kukeri. They dress up the Bulgarian men and dancing, hidden behind huge masks through the streets of their villages. The most important thing: Everyone is small and large cowbells. The almost deafening noise generated when the dance is to expel the evil spirits and ensure that the villagers have year-round rest before them. In this respect are the Kukeri games with our Carnival.
Depending on the region, there are some differences in the games - the time as well as the costumes. The first Kukeri took place in West Bulgaria, which is still today considered the stronghold of the traditional Maskenspiele. There, the Bulgarians traditionally manufacture their masks made from the skin of domestic and farm animals.
East is the respective village, the later the Games take place. In the Dobruja and in the South of the country the costumes usually crafted are made of textiles. In the Thracian plain, where the festivals take place in February and it is then slightly warmer, the men wear colorful linen shirts, decorated with numerous colourful beads, glittering mosaic and the cloves of garlic. But no matter where the Kukeri take place, one thing is certain: the colorful and fearsome masks are always a feast for the eyes and hence a real tourist attraction.

Lettland 2012

Thema

Europäische bildende Künstler - Maler und Bildhauer
European visual artists - painter and sculptor

Kālis Zāle - lettischer Bildhauer



Design

Krišs Salmanis (Grafik) and Ligita Franckeviča (Gipsmodel)

Prägestätte – Mintmark

Koninklijke Nederlandse Munt

Vorderseite – Avers

Grob mattiert, steinige Textur
Mitte: Portrait Kārlis Zāle, aus der Sculpturengruppe "Arbeit"
Inschrift äußerer Rand: KĀRLIS ZĀLE 1 LATS LATVIJAS REPUBLIKA 2012, unterbrochen mit einem rombischen Punkt

Rückseite – Revers

Grob mattiert, steinige Textur
Reiter aus dem Denkmal "Brethren Cemetery"
Münzzeichen: Europastern

Rand – Edge

Randinschrift: LATVIJAS BANKA VIJAS REPUBLIKA 2012 unterbrochen mit rombischen Punkt.

Images – Information

coming soon
Uk Icon
Latvijas Bank writes:
At decisive historic moments, providence tends to push new, enthusiastic and hitherto unknown heroes to the foreground. Among them are not only battle-hardened soldiers but also poets, composers and artists, energisers of the national spirit. The outstanding Latvian sculptor Kārlis Zāle (1888–1942) was the flag-bearer of the national idea whose talent shone briefly but brightly: the memorial of the Brethren Cemetery and the Freedom Monument gained the status of national treasures.
Kārlis Zāle honed professional skills during his student and work years in Russia (Kazan, Moscow and St. Petersburg) and expanded education in Berlin. He returned to Riga in 1923 as a mature master and got involved in designing the memorial ensemble for the Brethren Cemetery along the talented architects Andrejs Zeidaks, Pēteris Feders and Aleksandrs Birzenieks. Kārlis Zāle was charged with the most complicated task to express, by sculptural means, the ability of the Latvian soldier to sacrifice himself in the struggle for the freedom of his homeland, to lend the quality of an epos to the drama of the soldiers fallen in World War I and armed struggles for Latvia's statehood. The architectonic part of the outstanding memorial is crowned by the sculptures created by Kārlis Zāle: in their monumental treatment the then topical modernist forms are clearly visible. The development of the memorial ensemble at the Brethren Cemetery was concluded by its solemn dedication on 11 November 1936. In 1942, Kārlis Zāle also found his permanent resting place there. The contribution that he had made during his active life was an eloquent testimony to his true love of his country and nation, and his service to his native land and freedom.
There was a commonly felt need for a visual image that would embody the struggle for freedom and national independence, a simultaneous commemoration of the basic Latvian values. The competition for such an image was won by Kārlis Zāle whose design "Shine Like a Star!" was developed together with architect Ernests Štālbergs (1883–1958). The composition of the Freedom Monument in the heart of Riga consists of 13 sculptural groups and reliefs. By lending an artistic treatment to the conceptual cornerstones of the newly acquired Latvian statehood, Zāle combined the mythical and the real in a harmonious ensemble. The central statue of Mother Latvia is surrounded by allegorical images of values important to Latvians and references to crucial historical events. The obelisk is crowned by a copper statue of Liberty that holds three gilded stars symbolising the three main regions of Latvia.
The monument that was financed by donations was unveiled on 18 November 1935. In his keynote speech, the then President Kārlis Ulmanis invited everyone to view the monument as an embodiment of happiness about Latvia, a strong, beautiful and independent state. From a memorial to the national pride the Freedom Monument became a reminder and keeper of the idea of freedom and independence in the decades of occupations. It gave people hope, supported their faith, and was a beacon of freedom. The foot of the monument became the central locus of the national reawakening, an altar of prayers and thanksgiving. The Freedom Monument became the embodiment of national ideals and energies, which turned into the magical power that let Latvians regain their statehood and freedom.
Nations and countries tend to have unifying symbols for the ideas at their roots: for the US, it is the Statue of Liberty, for France, the Eiffel Tower, Arc de Triomphe and the Marseillaise. Any mention of Rome conjures the images of the Coliseum or St. Peter's Basilica. For Latvia, it is the Freedom Monument by Kārlis Zāle.

Lettland 2013

Thema

Europäische Schriftsteller
European writers

Rūdolfs Blaumanis - lettischer Schriftsteller



Design

Krišs Salmanis (Grafik) and Ligita Franckeviča (Gipsmodel)

Prägestätte – Mintmark

Regia Autonomš Monetšria Statului (Romania)

Vorderseite – Avers

Motiv: Hof mit Bäumen auf einem Blatt.
Inschrift oben: LATVIJAS REPUBLIKA
Wertangabe: 1 LATS

Rückseite – Revers

Inschrift links unten: Rūdolfs Blaumanis
Porträt: Hintergrund Titel seiner Werke
Münzzeichen: Europastern
Ausgabejahr

Rand – Edge

LATVIJAS BANKA LATVIJAS BANKA unterbrochen mit rombischen Punkt.

Images – Information

coming soon
Uk Icon
Latvijas Bank writes:
It seems there is hardly any Latvian who has never seen "Skroderdienas Silmačos" (Tailor Days at Silmači) by Rūdolfs Blaumanis (1863–1908), with its Midsummer Night's atmosphere and vivid characters drawn from rural life. The comedy "No saldenās pudeles" (From the Sweet Bottle) also pokes inoffensive fun at country life and morals. This master of humour was the editor of the satirical supplement "Purva mala" (On Swamp's Edge) to "Pēterburgas Avīzes" (St. Petersburg Gazette), a Latvian newspaper out of St. Petersburg in the early 20th century and later in the newspaper "Latvija". Yet Blaumanis's most important contribution to Latvian literature is his serious work in fiction and drama: "Indrāni", "Ugunī" (Into the Fire), "Nāves ēnā" (In the Shadow of Death), "Purva bridējs" (The Swamp Wader), "Raudupiete", "Salna pavasarī" (Frost in Spring) and many others. They draw their power from the masterful depiction of entangled relationships and contradictions among people and their often tragic resolution. Blaumanis's works lack pseudo-national sentimentality, the life they reflect is never idealised. There are hardly any among Latvian writers that have portrayed the life and way of thinking of country people as realistically and impressively. The timeframe in these plays and short stories is the turn of the 20th century when Latvians started thinking of themselves as a nation and the foundation was laid for future statehood. His protagonists are rooted in the Latvian nature, yet their appeal is universal. The search for human harmony is centred around the ideal of family and native land. It is hardly surprising, given that Blaumanis lived in one of the most picturesque places in northern Latvia. The portrayal of Latvian national character in Blaumanis's literary works bears comparison with his Swedish contemporaries Anders Zorn and Carl Larsson who in their art gave a concentrated visual definition of a typical Swede, his or her lifestyle, principles and worldview. This national character is not fixed historically: many of the themes and problems related to it can be found in contemporary life as well. The motifs found in Blaumanis's works have inspired also film directors, notably Jānis Streičs who once said: "Blaumanis has written down the code of our national character and if we can decipher it, we get closer to our roots and our self-respect. Through this code we assign our nation's story to eternity. Whoever deciphers this code knows who Latvians are." Blaumanis was also an accomplished poet. Lines from his poem of 1902, "The Bugler of Tālava" are assigned to national memory. The medieval guard in the poem does not accept a bribe from the enemy and sacrifices his life to warn the fighters sleeping in the castle. What he says to the enemy was also Blaumanis's credo: "My gold is my people, My pride is my people's pride! Whoever comes to destroy it, Shall perish and ride to hell!" Celebrating Rūdolfs Blaumanis's contribution to Latvian culture as a veritable gold deposit, the Bank of Latvia has issued a coin dedicated to the 150th anniversary since his birth.