Fotografieren - ein schönes Hobby
Eigentlich ist es doch verwunderlich, denn in jeder Zeitschrift,
im Fernsehen und auch im Internet gibt es endloses Bildmaterial, über
alle mögliche und unmöglichen Ereignisse, oft in bester
Qualität
als der aus einem oft ungünstigen Blickwinkel aufgenommene,
selbst erhaschte Schnappschuss.
Der Grund für diesen Eifer:
Das eigene Photo ist für viele Menschen immer noch mehr wert
als jede noch so perfekte Aufnahme von einem Profi. Das eigene
Photo zeigt, man war dabei, man hat diesen Ort, dieses Geschehen
persönlich miterlebt.
Die Kamera begleitet schon seit
vielen Jahrzehnten in vielen Teilen der Welt das Leben – vom
ersten Babyphoto über
das Bild vom Schulanfang bis zu den Aufnahmen von Familienfesten und Urlaubserlebnissen.
Die unzähligen Photographien wandern in Alben, werden zu Photobüchern
zusammengestellt, schmücken
Wände, zieren Tassen und T-Shirts und gehören für
die meisten Menschen zu ihrem unwiederbringlichen Schatz, der für
sie oft mehr Bedeutung hat als materiell wesentlich wertvollere
Dinge.
Unsere heutige Welt ist kaum vorstellbar ohne Photographie. Davon sind
die persönlichen Bilder nur ein Aspekt,
der dieses Medium ausmacht. Das Leben rund um den Erdball wird
von Photos begleitet. Sie informieren in Zeitungen, Zeitschriften und
im Internet anschaulich über das Weltgeschehen, erzählen die
kleinen Alltagsgeschichten aus der Nachbarschaft, verdeutlichen sportliche
Leistungen und zeigen uns die Natur mit all ihren Schönheiten.
Vieles bliebe dem menschlichen Auge verborgen, gäbe es nicht
die Photographie mit all ihren Facetten.
Längst hat die Photographie auch ihren Weg in die Kunst gefunden
und besteht dort heute als kreatives Ausdrucksmittel neben der Malerei
und Bildhauerei. In Auktionshäusern wird sie hoch gehandelt,
in Museen bekommt sie ihre eigenen, viel besuchten Ausstellungen
und immer mehr Galerien spezialisieren sich inzwischen auf den Kunstzweig
Photographie.
Auch in der Technik und Wissenschaft wäre vieles ohne die Möglichkeiten
der Phototechnik nicht realisier- und dokumentierbar. Gerade, wenn man
neue Forschungsergebnisse und Technologien verständlich machen möchte,
ist die Visualisierung wichtig. Den Sternenhimmel und ferne Galaxien hat
die Photographie für uns festgehalten und die Wunder der Unterwasserwelt
aufgezeigt. In vielen Berufssparten ermöglicht die Photographie große
Fortschritte, sei es in der Medizin, wo sie hilft, Krankheiten zu entdecken
und zu heilen, oder wenn sie bei polizeilichen Ermittlungen für kriminalistische
Erkenntnisse sorgt.
In jedem Winkel der Erde wird zu jeder Zeit photographiert. Allein in
Deutschland wird über 500 Mal in
der Sekunde auf den Auslöser gedrückt. Für Werbung
und Mode, für Reportagen und Porträts, für Hochzeitsbilder
und Architekturaufnahmen, für Titelbilder von Zeitschriften
ebenso wie um die ersten Schritte seines Kindes festzuhalten. Wer
einschätzen möchte, welche Bedeutung die Photographie
für Menschen hat, wie wichtig ihnen die Bilder sind und wie
gerne sie ihre besten, witzigsten und aufregendsten Aufnahmen mit
anderen teilen, der muss nur im Internet auf die Seiten der zahlreichen
Photocommunities gehen.
Jeder Mensch fotografiert gern und in der heutigen Zeit ist es einfacher
denn je.
Als ich anfing waren bessere Kameras kaum erschwinglich und eine Wissenschaft
für sich.
Ich kaufte mir nach der Jugendweihe, neben einer Gitarre, das war damals
Pflicht - jeder wollte irgendwie ein "Beatle" werden - eine "Pouvar
Start", ich glaube so hieß sie. Eine sehr einfache Kamera,
wo man nur "Sonne" oder "Wolken" einstellen brauchte.
Unter dem Motto "Sonne lacht - Blende 8",
also eine fast vollautomatische Angelegenheit, wie bei den heutigen Digitalkameras.
Später legte ich mir eine Praktica MTL B 5 zu und nach und nach
das komplette Zubehör,
einschließlich Objektive mit verschiedenen Brennweiten.
Mit dieser Kamera ausgerüstet legte ich mich auf auf Dias fest.
Im Laufe der Jahre habe ich ca. 1000 Dias angefertigt, vor allem auf
den Reisen in die damalige Sowjetunion, Frankreich, Österreich, Schweiz,
Italien, Norwegen und Dänemark.
Nach meiner Scheidung fand ich diese Dias ziemlich nutzlos und vernichtet
alle, bis auf ein paar einzelne.
Im Jahre 2004 kaufte ich mir eine Digitalkamera Nytech ND - 4020 mit 4.0
Megapixel bei LIDL.
Seit September 2005 bin ich nun im Besitz einer
analogen Spiegelreflexcamera Dynax 60 von Konica Minolta mit dem Objektiv
AF 3,5 - 5,6 28 - 100 mm und meine Practica ist verkauft, aber ich stellte
schnell fest, die analoge Fotografie ist ein Auslaufmodell, deshalb
hat diese Kamera auch kaum noch Wiederverkaufswert. Trotzdem gab es Jemand der sie kaufte.
Neuste Errungenschaft ist die letzte von Konica Minolta hergestellte,
Digitale Spiegelreflexkamera Dynax 5 D mit dem Kit - Objektiv
AF DT 18 - 70 mm und dem AF DT 18 -200.
Zum Equipment gehört nun auch dazu, ein Winkelsucher, Nahlinsen, Konverter, Funkfernauslöser, damit bin ich schon ziemlich gut ausgerüstet.
Sony hat den Nachfolger die Alfa 100 auf den Markt gebracht, das
Zubehör
ist kompatibel zur Minolta.
Im Jahre 2009 hat sich noch eine Canon Digital IXUS 80 IS dazugesellt, damit kann ich auch kleine Videos drehen. Vor allem brauche ich nicht immer die große, schwere Minolte mitrumschleppen, für paar Schnappschüsse ist die allemal brauchbar.
Nun habe ich einige Fotoprojekte in Arbeit, die ich auf diesen Seiten
veröffentlichen möchte.
Einen Schwerpunkt bildet die Ergänzung zu meinen Reiseerinnerungen, aber
besonders will ich mich mit Berlin beschäftigen, dabei steht der Fernsehturm,
die Sehenswürdigkeiten und Events im Mittelpunkt, diese Projekte werden
ständig weiter vervollständigt,
wenn es mir die Zeit und die Gesundheit erlaubt.

