Dem Krebs keine Chance geben

Einleitung:

Krebspräventation durch eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil, über den Zusammenhang von Ernährung und Krebs gibt es bereits wissenschaftliche Erkenntnisse, es gilt diese zu verbreiten und das Verständnis darüber zu fördern, dass das Krebsrisiko durch einen ausgewogene Ernährung und eine entsprechende Lebensweise reduziertwerden kann.
Der World Cancer Research Fund fördert deshalb die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet. Leider gibt es die Seite nur auf Englisch, Deutschland muss sich wohl hier ausgeklinkt haben.
Der World Cancer Research Fund ist die einzige gemeinnützige Organisation die ihre Arbeit ausschliesslich der Krebspräventation durch eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebenstil widmet.
Der WCRF hat es sich zur Aufgabe gemacht, wissenschaftliche Erkenntnisse über denZusammenhang von Ernährung und Krebs zu verbreiten und das Verständnis darüber zu fördern, dass das Krebsrisiko durch einen ausgewogene Ernährung und eine entsprechende Lebensweise reduziertwerden kann
Diese Seite meiner Homepage beschäftigen sich mit ;
»  den Grundlegenden Zielen der Forschung des WCRF
»  der gesunden Ernährung und Krebsprävention
»  der Reduzierung des Krebsrisikos beim Darmkrebs
»  der Reduzierung des Krebsrisikos beim Magenkrebs

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Krebs keine Chance geben

REDUZIEREN SIE IHR KREBSRISIKO

Die Arbeit des Weltkrebsforschungsfonds

Einleitung

In Deutschland erkrankt jeder Vierte im Laufe seines Lebens an Krebs.
In internationalen Studien konnte jedoch mittlerweile nachgewiesen werden, dass jeder von uns durch geeignete Maßnahmen selbst entscheidend dazu beitragen kann, ein eigenes Krebsrisiko zu reduzieren.
Wie der Expertenbericht Tood, Nutrition and the Prevention of Cancer:
a global perspective' des Worid Cancer Research Fund International (WCRF International) bestätigt, spielen unsere Ernährungsgewohnheiten und unsere Lebensweise eine erhebliche Rolle, wenn es um die Entstehung bestimmter Krebserkrankungen geht.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass allein in Deutschland jährlich bis zu 132.000 Krebsfälle verhindert werden könnten. Diese positiven Erkenntnisse sind grundlegend für die Finanzierung der innovativen Forschungs- und Aufklärungsprogramme desWeltkrebsforschungsfonds, die sowohl in Deutschland als auch weltweit zur Senkung der zukünftigen Krebsraten beitragen können.

Forschungsprogramme

Der Weltkrebsforschungsfonds hat ein Programm entwickelt, mit dem anspruchsvolle wissenschaftliche Forschungsprojekte an Universitäten, Krankenhäusern und anderen akademischen Einrichtungen finanziert werden. Das internationale Netz des 'WCRF International' stellt Forscherteams in Deutschland und ganz Europa, den USA und anderen Ländern der Welt Geldmittel für ihre Projekte zur Verfügung.
Bis heute wurden in Europa die Forschungstätigkeiten von mehr als 100 Wissenschaftlern aus 17 verschiedenen Ländern unterstützt; derzeit werden in Deutschland zwei Forschungsprojekte finanziert. Aus den durchgeführten Untersuchungen stehen uns bereits umfassende Informationen über die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Lebensweise und Krebs zur Verfügung. Um aber weiterhin Fortschritte in dem Bereich der Krebsprävention zu machen, muß noch mehr Forschung unternommen werden.
Unsere Essgewohnheiten sind so unterschiedlich und komplex, dass alle Untersuchungen über die Zusammenhänge zwischen unserer Ernährungsweise und Krebs absolute Sorgfalt erfordern. Damit stichhaltige Nachweise gesammelt werden können, verpflichtet sich der Weltkrebsforschungsfonds zur Bereitstellung eines innovativem Programms, das alle wichtigen Forschungsgebiete umfasst.
Der 1997 unter dem Titel Food, Nutrition and the Prevention of Cancer: a global perspective veröffentlichte internationale Bericht des 'WCRF International' hat mehr als 4.500 Studien über die Zusammenhänge zwischen Ernährungsweise und Krebs untersucht; dieser hat in wissenschaftlichen Kreisen internationale Anerkennung gefunden und gilt als richtungsweisend für weltweite Forschungstätigkeiten in diesem Bereich.

Weltkrebsforschungsfonds

Der Weltkrebsforschungsfonds gehört einem internationalen Netz gemeinnütziger Organisationen in Deutschland. Großbritannien, den USA. den Niederlanden und China (Hongkong) an. Dieses vom 'WCRF International' aus koordinierte Netz widmet sich ausschließlich der Forschung und Aufklärung auf dem Gebiet der Krebsprävention.
Viele Menschen sind noch immer der Ansicht. dass das Krebsrisiko genetisch bedingt oder einfach als „Schicksal" zu betrachten ist. Der Weltkrebsforschungsfonds hat es sich zur Aufgabe gemacht, die allgemeine Öffentlichkeit gezielt darüber aufzuklären, dass es jedoch möglich ist, das eigene Krebsrisiko erheblich zu reduzieren. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Krebsvorkommen durch positive Veränderungen in unserer Ernährungs- und Lebensweise um 30% bis 40% gesenkt werden kann.
Wenn man sich darüber hinaus für das Nichtrauchen entscheidet, kann man sein Krebsrisiko um insgesamt 60% bis 70% reduzieren.
Krebs kommt überall auf der Welt vor. Viele Menschen könnten jedoch ihr Risiko, an Krebs zu erkranken, durch den reichlichen Verzehr von Gemüse und Obst. von stärkehaltigen Nahrungsmitteln sowie durch die Einschränkung des Konsums tierischer Produkte reduzieren. Durch eine Änderung der Ernährungsweise könnte die Zahl der Brustkrebserkrankungen in Deutschland um ein Drittel reduziert werden. Eine gesündere Ernährungsweise könnte darüber hinaus zwei von drei Magen- bzw. Darmkrebserkrankungen verhindern.
Der Weltkrebsforschungsfonds hat die Aufgabe. durch seine gezielte Arbeit auf eine dramatische Senkung der zukünftigen Krebsraten hinzuwirken. Mit Hilfe der Finanzierung anspruchsvoller Forschungsprojekte, die zur Erweiterung unseres Wissens über die Zusammenhänge zwischen Ernährungsweise. Lebensstil und Krebs beitragen. soll dieses Ziel verwirklicht werden.

Aufklärung

Aufklärung ist ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, Leben zu retten. Nur, wenn wir uns der Tatsache bewusst sind, dass Krebserkrankungen durch eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil verhindert werden können. werden wir auch die notwendigen Schritte zur Reduzierung unseres eigenen Krebsrisikos ergreifen. Die Aufklärungsprogramme des Weltkrebsforschungsfonds verfolgen das Ziel. Krebsfälle durch die Umsetzung von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen in einfach zu befolgende Ernährungsempfehlungen zu reduzieren. Aus diesem Grund verbreitet der Weltkrebsforschungsfonds praktische Informationen über Ernährungs- und Lebensweisen an medizinisches Personal, meinungsbildende Persönlichkeiten und die allgemeine Öffentlichkeit.
Zu den Veröffentlichungen für die allgemeine Öffentlichkeit gehört ein spezielles Rundschreiben (Gesundheit heute), das viermal im Jahr erscheint, und über die Zusammenhänge zwischen unserer Ernährungsweise und Krebs informiert. Mit dieser Publikation erhalten Haushalte in ganz Deutschland Zugang zu einem breiten Spektrum an kostenlosen Informationen die vom Weltkrebsforschungsfonds herausgegeben werden.Die Leser dieses Rundschreibens können Broschüren, Prospekte und Lehrhilfen anfordern, die allesamt dazu beitragen sollen, praktische Hilfestellungen bei der Auswahl gesünder Nahrungsmittel zu geben.

Unterstützung des Weltkrebsforschungsfonds

Dank der vielen Menschen, die den Weltkrebsforschungsfonds mit ihrer Begeisterung und Großzügigkeit unterstützen , kann das Bewusstsein der Öffentlichkeit und die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Lebensweise und Krebs verstärkt werden.
Durch die Unterstützeung der Weltkrebsforschungsfonds:

  • ermöglichen Sie die Finanzierung neuer innovativer Forschungsprojekte;

  • helfen Sie, das Wissen über die Krebsprävention in den nationalen Medien zu verbreiten;

  • haben Sie die Gewissheit, zur Krebsvorbeugung beigetragen zu haben;

  • erhalten Sie vierteljjährliche kostenlose Information in Form eines Rundschreibens mit den neusten Informationen über eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.

Wie können Sie zur Krebsprävention beitragen?

Der Weltkrebsforschungsfonds ist bei der Durchführung von Aufklärungsprogramme und wissenschaftlichen Forschungsprojekte auf öffentliche Unterstützung angewiesen.
Jede Spende - egal-, wie klein oder groß - hilft dabei, die viel versprechende Information über die Möglichkeiten der Krebsprävention weiter zu verbreiten und neue wichtige Forschung auf diesem Gebiet zu fördern.Dadurch wird sichergestellt, dass die Wissenschaft mehr über spezielle Nahrungsmittel und Lebensgewohnheiten herausfindet, die zur Reduzierung unseres Krebsrisikos beitragen können.
Mehr informationen gibt es auf der Website des Weltkrebsforschungsfonds- www.wcrf-uk.org
"Krebs keine Chance geben"

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Krebs keine Chance geben

REDUZIEREN SIE IHR KREBSRISIKO

Ernährung,Lebensweise und Krebsprävention

Einleitung

Die sechs Ernährungs- und Gesundheitstipps zur Krebsprävention. Diese Tipps befassen sich mit ernährungs und lebensstilbedingten Faktoren, die helfen können, Krebs und andere ernsthafte Krankheiten vorzubeugen, und insgesamt wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit sind.
Die Hinweise zur Krebsprävention:
1. Wählen Sie eine Ernährung, die reich an einer Vielfalt von pflanzlichen   Nahrungsmitteln ist.
2. Essen Sie reichlich Gemüse und Obst
3. Halten Sie ein gesundes Gewicht und sorgen Sie für ausreichend körperliche Bewegung
4. Trinken Sie Alkohol nur in Maßen - wenn überhaupt
5. Wählen Sie Lebensmittel mit einem niedrigen Salz- und Fettgehalt
6. Achten Sie auf schonende Zubereitung und hygienische Aufbewahrung von Lebensmitteln
Und denken Sie stets daran... Rauchen Sie nicht und vermeiden Sie jeglichen Tabakkonsum.
Immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse weisen eindeutig darauf hin, dass die Nahrungsmittel, die wir essen, eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit spielen. Die Anzahl der wissenschaftlichen Beweise, die beispielsweise den Zusammenhang zwischen Herzkrankheiten und dem Fett in unserer Nahrung belegen, sind in den letzten zwanzig Jahren stark angestiegen. Wissenschaftliche Forschung aus der ganzen Welt bestätigt aber nun auch, dass unsere Ernährung und Lebensweise ebenfalls eine überaus wichtige Rolle in der Prävention von Krebs spielen.
Nachfolgend werden einfache aber effektive Ernährungs- und Gesundheitsrichtlinien beschrieben, die die Grundlage für ein gesünderes Leben und ein besseres Wohlbefinden bilden.

1.Wählen Sie eine Ernährung,reich an einer Vielfalt von pflanzlichen Nahrungsmitteln ist.

Erhöhen  Sie den Anteil pflanzlicher Nahrungsmittel auf Ihrem täglichenSpeiseplan.Zu den Nahrungsmitteln pflanzlicher Herkunft gehören:
Gemüse, Obst, Getreide, Hülsenfrüchte(wie zum Beispiel Linsen, Bohnen und Erbsen) und stärkehaltige Lebensmittel (wie zum Beispiel Nudeln, Reis und Vollkornbrot).
Diese Lebensmittel können zum Schutz gegen Krebs beitragen, da sie:
1. wichtige Nährstoffe und andere Substanzen enthalten, die unseren Körper bei der Zerstörung von Karzinogenen (krebserregende Substanzen) unterstützen, bevor diese Krebs verursachen können;
2. von Natur aus fett- und kalorien-/energiearm sind und deshalb zur Beibehaltung eines gesunden Körpergewichts beitragen können;
3. auf natürliche Weise sättigen und deshalb dazu beitragen, dass der Anteil an weniger gesunden Nahrungsmitteln (z. B. fetthaltige Milchprodukte
        und Schweine-, Rind- oder Lammfleisch) reduziert wird.

2. Essen Sie reichlich Gemüse und Obst

Wenn Sie täglich 400 - 800 g, bzw. mindestens fünf Portionen verschiedener Gemüse- oder Obstsorten essen, können Sie allein dadurch Ihr Krebsrisiko um bis zu 20% reduzieren.
Der reichliche Verzehr von Gemüse und Obst schützt vor vielen Krebsarten, insbesondere vor Krebserkrankungen in Mund, Rachen, Speiseröhre, Lunge, Magen, Dick- und Mastdarm, aber auch vor Krebserkrankungen an Kehlkopf, Bauchspeicheldrüse, Brust oder Blase und möglicherweise auch an Leber, Eierstöcken, Gebärmutterschleimhaut, Gebärmutterhals, Prostata, Schilddrüse und Nieren. Seitdem sich die Wissenschaft intensiver mit der Wirkung der Bestandteile von Gemüse und Obst auf die Krebsentwicklung beschäftigt, ist deutlich geworden, dass die Schutzwirkung ein Ergebnis komplexer Wechselwirkungen von Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sowie anderen pflanzlichen Bestandteilen ist. Grünes Blattgemüse, Karotten,Tomaten und Zitrusfrüchte gelten als besonders schützend. Der Schlüssel zum Erfolg liegt jedoch in der Vielfalt. Um einen nachhaltigen und wirksamen Schutz gegen Krebs aufzubauen, ist es erforderlich, das ganze Jahr über jeden Tag mindestens fünf oder mehr Portionen Gemüse und Obst zu essen.

3.Halten Sie ein gesundes Gewicht und sorgen Sie für ausreichend körperliche Bewegung

Wenn das Verhältnis zwischen Kalorienaufnahme und körperlicher Bewegung stimmt, ist es leicht, ein gesundes Körpergewicht beizubehalten. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Gewicht im Laufe des Erwachsenenalters um nicht mehr als 5 kg ansteigt. Das kann Ihr Krebsrisiko reduzieren und gleichzeitig eine Vielzahl grundsätzlicher Gesundheitsprobleme vermeiden, die durch Übergewicht entstehen.
Durch körperliche Bewegung vermeiden Sie Übergewicht und Fettleibigkeit und schützen sich so gleichzeitig vor Krebserkrankungen. Regelmäßige körperliche Aktivitäten unterstützen die Vorbeugung von Dickdarmkrebs und können das Risiko der Entwicklung von Brustkrebs senken.
Das Ziel besteht darin, das ganze Leben lang ein körperliches Aktivitätsniveau zu erreichen, das zum Beispiel dem eines Briefträgers entspricht.

4. Trinken Sie Alkohol nur in Maßen -wenn überhaupt.

Der regelmäßige Konsum von Alkohol erhöht das Risiko von Krebserkrankungen in Mund, Rachen, Kehlkopf und Speiseröhre sowie das Risiko von Primärtumoren der Leber. Für Menschen, die neben dem Alkoholgenuss auch noch rauchen, ist das Risiko sogar noch höher. Der Konsum von Alkohol trägt darüber hinaus wahrscheinlich auch zu einem erhöhten Risiko von Krebserkrankungen des Dick- und Mastdarms sowie der Brust bei. Alkohol enthält viele Kalorien. Das heißt, dass übermäßiger Alkoholkonsum bei einer normalen Ernährungsweise zu Gewichtszunahme und schließlich zu Fettleibigkeit führen kann.
Im Allgemeinen enthalten alkoholische Getränke ,,leere" Kalorien - also keine Vitamine, Mineralien oder andere essentielle Nährstoffe, die für unsere Gesundheit wichtig sind. Alkohol behindert darüber hinaus die Wirkung und Aufnahme von Nährstoffen im Körper.

5.Wählen Sie Lebensmittel mit einem niedrigen Salz- und Fettgehalt

Fett:
Eine Verringerung der gesamten Fettaufnahme spielt bei der Reduzierung des Krebsrisikos eine wichtige Rolle. Darüber hinaus sind die in Ihren Mahlzeiten enthaltenen Fettarten sehr entscheidend. Fette werden entsprechend ihrer chemischen Struktur als gesättigte, ungesättigte oder mehrfach ungesättigte Fette bezeichnet. Gesättigte Fette sind in den meisten Fällen tierische Fette, die bei Raumtemperatur eine feste Konsistenz aufweisen und in Fleisch und Milchprodukten reichlich vorhanden sind. Ungesättigte Fette sind bei Raumtemperatur grundsätzlich eher flüssig und befinden sich hauptsächlich in pflanzlichen Ölen.
Eine fettreiche Ernährungsweise - insbesondere mit gesättigten Fetten - erhöht möglicherweise das Risiko von Lungen-, Dickdarm-, Mastdarm-, Brust- und Prostatakrebs.
Eine Ernährung, die reich an gesättigten Fetten ist, erhöht darüber hinaus das Risiko von Gebärmutterschleimhautkrebs. Eine insgesamt zu fetthaltige Ernährungsweise kann darüber hinaus zu Fettleibigkeit und den dadurch begünstigten Krebserkrankungen rühren.
Salz:
Eine salzhaltige Ernährungsweise erhöht Ihr Magenkrebsrisiko.
In Deutschland verbrauchen wir weit mehr Salz, als für unsere Gesundheit gut ist. Der Salzverbrauch sollte daher eingeschränkt werden. Seit Tausenden von Jahren werden Nahrungsmittel durch Pökeln haltbar gemacht. Heutzutage werden Lebensmittel jedoch eher gepökelt, um ihnen einen besonderen Geschmack zu verleihen, denn zur Konservierung von Nahrungsmitteln stehen Kühlschränke, Konservendosen oder Tierkühlschränke zur Verfügung. Gepökelte Lebensmittel, wie zum Beispiel Schinken und Speck, sollten Sie nur in geringen Mengen verzehren.
Das gleiche gilt für salzhaltige Snacks, wie gesalzene Erdnüsse, Kartoffel-Chips oder Salzgebäck. Interessant ist dabei die Tatsache, dass nur ein Fünftel oder 20% des Salzgehaltes einer durchschnittlichen Speise während des Kochens oder beim Essen hinzu gegeben wird. Der Rest ist bereits in den verarbeiteten Lebensmitteln enthalten, die wir einkaufen. Der tägliche Salzverbrauch sollte auf höchstens 6 g (oder 2,4 g Natrium) begrenzt werden. Das entspricht ungefähr einem Teelöffel Salz pro Tag - insgesamt! Als Alternative zu Salz könnten Sie frisch gemahlenen Pfeffer oder frische Kräuter verwenden.

6.Achten Sie auf schonende Zubereitung und hygienische Aufbewahrung von Lebensmitteln

Die schonende Zubereitung von Nahrungsmitteln: Braten oder grillen Sie Fleisch und Fisch nie so lange, dass es am Rand anbrennt. Bei häufigem Verzehr von Grillfleisch oder -fisch erhöht sich Ihr Magenkrebsrisiko, da die Zubereitung über offener Flamme auf der Oberfläche der Lebensmittel krebserregende (karzinogene) Verbindungen erzeugt.
Darüber hinaus kann eine Ernährung mit viel gegrilltem, geröstetem oder gebratenem Fleisch Ihr Risiko von Dickdarm- und Mastdarmkrebs erhöhen. Auch verbrannter Bratensaft enthält nachweislich Krebserreger. Geräucherte und ähnlich zubereitete Lebensmittel stellen dasselbe Problem dar, da beim Räuchern Holz verbrannt wird und innerhalb der Nahrungsmittel so genannte Nitrite erzeugt werden, die im Magen in Karzinogene umgewandelt werden können. Auch Stickstoffverbindungen, die Lebensmitteln zugesetzt werden oder sich während des Pökelns bilden, können in Karzinogene umgewandelt werden. Deshalb sollten Sie derartig verarbeitete Lebensmittel nur gelegentlich und in geringen Mengen essen.
Die hygienische Lagerung von Nahrungsmitteln:
Mykotoxine (Pilzgifte) sind Substanzen, die von Pilzen oder Schimmelarten in Nahrungsmitteln erzeugt werden. Ein bestimmtes Pilzgift, das so genannte Aflatoxin, gilt im Zusammenhang mit der Bildung von Primärtumoren der Leber als krebsfordernd. Schimmelpilze gedeihen in warmfeuchter Umgebung und sind in Teilen Afrikas und Asiens ein wesentlich größeres Problem als in Deutschland.
Sie können jedoch auch in hiesigen Getreide oder in Getreideprodukten vorkommen, die aus tropischen Klimazonen importiert wurden.

7.Rauchen Sie nicht und vermeiden Sie jeglichen Tabakkonsum

Tabak kann - unabhängig davon, ob er geraucht, gekaut oder auf eine andere Weise konsumiert wird - Krebs verursachen.
Dabei sind die Wirkungen des Tabaks in Kombination mit Alkohol oder die Auswirkungen des Passivrauchens noch gar nicht mit berücksichtigt. Tabak ist die Ursache von 80% aller Lungenkrebsfälle und wird mit Krebserkrankungen in Mund, 
Rachen, Speiseröhre sowie an Kehlkopf, Bauchspeicheldrüse, Gebärmutterschleimhaut und Blase in Zusammenhang gebracht. Tabak hindert darüber hinaus die notwendige Versorgung des Körpers mit schützenden Vitaminen.

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