Die 16 Ernährungs- und Gesundheitsempfehlungen zur Krebsprävention

Einleitung:

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie Sport und ausreichend körperliche Bewegung sind für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden überaus wichtig. Wir wissen bereits seit Jahren, dass die Wahl der richtigen Lebensrnittel und Getränke zusammen mit ausreichender körperlicher Bewegung gegen Herz- und Kreislaufkrankheiten vorbeugen kann. Mittlerweile gibt es jedoch weitere wissenschaftliche Erkenntnisse, die für uns alle von größter Wichtigkeit sind: Ausgewogene Ernährungsgewohnheiten und eine gesunde Lebensweise können uns vor zahlreichen Krebserkrankungen schützen.
Durch Veränderung in unseren Ernährung könnten bis zu 50% aller Brustkrebserkrankungen sowie drei von vier Magen- und Darmkrebserkrankungen verhindert werden
Die Zusammenhänge zwischen unseren Ernährungsgewohnheiten, unserer Lebensweise und der Entstehung von Krebs sollten stärker deuttlich gemacht werden. Durch Verbreitung des Wissens über die Krebsprävention könnten zahlreiche Leben gerettet werden.
Die Empfehlungen sollen als Ratgeber dienen, anhand dessen jeder von uns seine Essgewohnheiten und seinen Lebensstil ändern und sich so vor Krebs schützen kann.
Diese 14 Empfehlungen sind ein praktischer Ratgeber für jedermann. Sie beziehen sich auf unsere gesamte Ernährungsweise statt auf einzelne Nahrungsmittelbestandteile und berücksichtigen darüber hinaus auch Faktoren, wie Gewichtskontrolle und körperliche Bewegung.
Krebs - Der Entstehungsprozess
Der Prozess, der letztendlich zu einer Krebserkrankung führt, ist komplex und vielfältig. Eine Kombination aus genetischen, umweltbedingten und von der Lebensweise abhängigen Faktoren sind an der Umwandlung einer normalen in eine krankhafte Zelle und von einer krankhaften in eine Krebszelle beteiligt. In den meisten Fällen beginnt der Entstehungsprozess einer Krebserkrankung damit, dass das innerhalb einer Zelle für die Zellteilung verantwortliche genetische Material defekt wird. Dies kann zufällig eintreten, erblich bedingt sein oder durch eine krebserregende Substanz - ein Karzinogen - ausgelöst werden, das von außen in den Körper gelangt ist oder von ihm selbst erzeugt wurde.
Der Prozess, der zu einer Krebserkrankung führt ist komplex und vielfältig.
Wir sind ständig potentiellen Karzinogenen ausgesetzt.Viele dieser krebserregenden Substanzen befinden sich als natürliche Stoffe in der Luft, die wir einatmen, in den Nahrungsmitteln, die wir essen, und in dem Wasser, das wir trinken. Weitere Karzinogene sind in Tabak, in industriell hergestellten Verbindungen oder in Viren zu finden. Die natürlichen Abwehrmechanismen unseres Körpers sind in der Lage, diese Karzinogene zu beseitigen, bevor sie Schäden anrichten. Sie können zudem die von diesen Stoffen verursachten Schäden beheben. In einigen Fällen versagt jedoch das körpereigene Abwehrsystem: Ein Karzinogen wird innerhalb einer Körperzelle aktiv und kann an derem genetischen Material dauerhafte Schäden anrichten. Eine derartig geschädigte Zelle funktioniert dann nicht mehr ordnungsgemäß. Sie kann wachsen, sich krankhaft vermehren und dann das fehlerhafte genetische Zellmaterial bei ihrer Teilung an die neu gebildeten Zellen weitergeben.
In diesem Stadium ist eine geschädigte Zelle aber noch keine voll ausgebildete Krebszelle, und es muss sich daraus nicht unbedingt Krebs entwickeln. Um zu Krebszellen zu werden, müssen sich krankhafte Zellen so stark vermehren, dass sie normale Zellen verdrängen oder die Funktion gesunder Zellen bzw. Organe bedrohen. Bei einigen Krebserkrankungen kann diese Entwicklung viele Jahre dauern, oft bis zu 10 oder 20 Jahre oder sogar noch länger. Während dieser Zeit bestimmen weitere Faktoren die Geschwindigkeit, mit der sich die fehlerhaften Zellen teilen. Dieser Prozess kann beschleunigt, verlangsamt oder sogar aufgehalten werden, bevor sich Krebs überhaupt entwickelt.
Einige Faktoren - die sogenannten hemmenden Faktoren -unterstützen die Verlangsamung des Entstehungsprozesses, wahrend andere Faktoren - die sogenannten fordernden Faktoren - die Vermehrung der fehlerhaften Zellen beschleunigen und so die Entwicklung einer Krebserkrankung begünstigen.
in zahlreichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass viele Nahrungsmittel und Getränke Nährstoffe und Verbindungen enthalten, die den natürlichen Abwehrmechanismus des Körpers bei der Zerstörung von Karzinogenen unterstützen können, bevor diese überhaupt eine Schädigung der Zellen verursachen und so zur Reduzierung des Krebsrisikos beitragen. Sie können sogar weitere Schritte, die erst später in der Krebsentwicklung eintreten, aufhalten oder unikehren. Diese Nährstoffe und Verbindungen sind in Gemüse und Obst sowie in anderen Nahrungsmitteln pflanzlichen Ursprungs reichlich vorhanden.
Die warscheinlich größte Hoffnung im Kampf gegen Krebs ist die Prävention
Es gibt jedoch auch wissenschaftliche Hinweise darauf, dass bestimmte Nahrungsmittel und Getränke bei regelmäßigem Verzehr das Krebsrisiko steigern können. Die deutlichsten Beweise gibt es dafür, dass Alkohol das Risiko verschiedener Krebsarten erhöht, dass stark salzhaltige Kost die Entwicklung von Magenkrebs begünstigt und dass eine überwiegend fleischhaltige Kost das Risiko zahlreicher Krebserkrankungen erhöht. Das gleiche gilt für stark fetthaltige Nahrungsmittel, da sie das Risiko, übergewichtig zu werden, begünstigen - insbesondere bei mangelnder körperlicher Bewegung.
Krebs: Eine Krankheit, der man weitgehend vorbeugen kann
Für viele Menschen ist Krebs ein Thema, über das sie selten reden und nur relativ wenig wissen. Die Ansicht, dass es Schicksal ist, ob jemand gesund bleibt oder Krebs entwickelt, ist weit verbreitet. Die Fakten sind jedoch wesentlich optimistischer: Krebs ist eine Krankheit, der man weitgehend vorbeugen kann.
In den letzten Jahren konnten große Fortschritte in der Früherkennung, Diagnose und Behandlung von Krebs geniacht werden. Die vielleicht größte Hoffnung im Kampf gegen Krebs ist aber die Prävention.
Das Potential der Prävention
Krebs ist eine sehr komplexe Krankheit, gegen die niemand immun ist. Da viele Krebserkrankungen aber sehr stark mit unserer Ernährungs- und Lebensweise zusammenhängen, gibt es viele Möglichkeiten, sich gegen diese Krankheit zu schützen. Die folgenden Empfehlungen sollen Ihnen dabei helfen, sich täglich ausgewogen zu ernähren und Ihre Lebensweise mit einfachen Schritten so zu verändern, dass sie zur Krebsprävention beiträgt. In dem Maße, in dem Sie diese Empfehlungen beherzigen, können Sie Ihr Krebsrisiko senken. Gleichzeitig reduzieren Sie die Gefahr, Herz-Kreislauf- oder andere ernsthafte Krankheiten zu erleiden. Somit dient die Einhaltung dieser Empfehlungen Ihrer Gesundheit insgesamt.
Gesundheits und Ernährungsempfehlungen zur Krebsprävention Das sollten Sie berücksichtien...
• Die Gesundheits- und Ernährungsempfehlungen zur Krebsprävention sind insgesamt als positive Anregungen zu verstehen, die Sie beim Schutz vor Krebs unterstützen möchten.
• Vielleicht erscheinen Ihnen die Empfehlungen zunächst als zu weitreichend, doch niemand erwartet von Ihnen, dass Sie alle Veränderungen über Nacht vornehmen. Ändern Sie stattdessen Ihre Ernährungs- und Lebensweise im Laufe der Zeit langsam, aber dauerhaft.
• Beachten Sie bitte, dass die Empfehlungen für eine „durchschnittliche" Person entwickelt wurden, die 2.000 Kalorien pro Tag verbraucht. So können die Empfehlungen z. B. für eine Frau mit einem durchschnittlichen täglichen Kalorienverbrauch von l .600 Kalorien entsprechend um ein Fünftel oder 20% reduziert werden.
• Denken Sie daran, dass es bei der Krebsprävention um eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise geht. Wenn Sie sich im Allgemeinen bewusst ernähren, stellen gelegentliche Abweichungen von unseren Empfehlungen kein Problem dar.
„Krebs keine Chance geben"

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Ändern Sie Ihre Ernährungsweise

Empfehlung 1:

Wählen Sie eine überwiegende pflanzliche Kost, die sich aus verschiedenen Gemüse- und Obstarten, Hülsenfrüchten und nur gering verarbeiteten, stärkehaltigen Nahrungsmitteln (Vollkorngetreide, Kartoffeln) zusammensetzt.
Was bedeutet das ?
Erhöhen Sie den Anteil pflanzlicher Nahrungsmittel auf Ihrem täglichen Speiseplan. Zu den Nahrungsmitteln pflanzlicher Herkunft gehören: Gemüse, Obst, Getreide, Hülsenfrüchte (wie zum Beispiel Linsen, Bohnen und Erbsen) und stärkehaltige Lebensmittel (wie zum Beispiel Nudeln, Reis und Brot). Diese Lebensmittel können zum Schutz gegen Krebs beitragen, da sie: –wichtige Nährstoffe und andere Substanzen enthalten, die unseren Körper bei der Zerstörung von Karzinogenen unterstützen, bevor diese Krebs verursachen können; –von Natur aus fett- und kalorien-/energiearm sind und deshalb zur Beibehaltung eines gesunden Körpergewichts beitragen können; –auf natürliche Weise sättigen und deshalb dazu beitragen, dass der Anteil an weniger gesunden Nahrungsmitteln (z. B. fetthaltige Milchprodukte und Schweine-, Rind- oder Lammfleisch) reduziert wird. Pflanzliche Nahrungsmittel können Sie vor Krebs schützen.
Was können Sie tun?
Den Anteil pflanzlicher Nahrungsmittel zu erhöhen, ist leichter als Sie denken, und wahrscheinlich essen Sie bereits mehr pflanzliche Nahrungsmittel, als Ihnen bewusst ist. Dazu gehören unter anderen; Brot, Getreideprodukte, Kartoffeln, Nudeln, Reis und Bohnen -alles pflanzliche Nahrungsmittel - sowie die vielen Gemüse- und Obstarten. –Achten Sie einmal während einer Mahlzeit darauf, wie ausgewogen das Verhältnis zwischen den verschiedenen Nahrungsmittelarten auf Ihrem Teller ist. Versuchen Sie, immer zwei Drittel Ihres Tellers mit pflanzlichen Nahrungsmitteln zu füllen. –Erweitern Sie Ihren Speiseplan. Nutzen Sie das reichhaltige Angebot an frischen Gemüse- und Obstsorten sowie an Getreide, Hülsenfrüchten und stärkehaltigen Nahrungsmitteln in Ihrem Supermarkt. Denken Sie außerdem daran, dass Tiefkühlprodukte genauso nahrhaft wie frische Produkte sein können. –Wählen Sie statt Bratkartoffeln oder Pommes Frites öfter Reis oder Nudeln. –Geben Sie eine Dose Bohnen (z.B. dicke Bohnen, weiße Bohnen oder Kidney-Bohnen) zu Suppen, Kasserollen oder Eintöpfen, und reduzieren Sie die Zugabe von Fleisch, Wurst oder Geflügel. –Essen Sie frisches Obst als leichte Vor- oder Nachspeise, und widerstehen Sie zuckerhaltigen Cremespeisen. –Essen Sie als nahrhafte und sättigende Zwischenmahlzeiten eine Hand voll rohes Gemüse (Sellerie, Paprika, Karotten), Obst (Apfel, Pflaumen, Pfirsiche), Rosinen oder andere Trockenfrüchte statt Chips oder Kekse, die oft stark fett-, salz- oder zuckerhaltig sind.

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Achten Sie auf Ihr Körpergewicht

Vermeiden Sie Über- und Untergewicht, und beschränken Sie Ihre Gewichtszunahme im Laufe des Erwachsenenalters auf maximal 5 kg.

Was bedeutet das?

Wenn das Verhältnis zwischen Kalorienaufnahme und körperlicher Bewegung stimmt, ist es leicht, ein gesundes Körpergewicht beizubehalten. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Gewicht im Laufe des Erwachsenenalters um nicht mehr als 5 kg ansteigt. Das kann Ihr Krebsrisiko reduzieren und gleichzeitig eine Vielzahl grundsätzlicher Gesundheitsprobleme vermeiden, die durch Übergewicht entstehen.
Bei übergewichtigen oder fettleibigen Frauen besteht ein erhöhtes Risiko, an Gebärmutterschleimhautkrebs zu erkranken. Frauen, die nach den Wechseljahren übergewichtig sind, haben wahrscheinlich ein erhöhtes Brustkrebsrisiko. Ebenso ist das Risiko an Nieren und auch an Dickdarmkrebs zu erkranken, bei Übergewichtigen in größerem Maße vorhanden. Insgesamt bedeutet Übergewicht ein erhöhtes Krebsrisiko.
Heutzutage gilt in der Wissenschaft als Richtlinie zur Ermittlung des gesunden Gewichts erwachsener Menschen der sogenannte Body Mass Index (BMI).
Mindestens zwei Drittel ihrer Mahlzeiten sollten pflanzlichen Nahrungsmitteln bestehen
Sie können Ihren BMI wie folgt berechnen:
BMI   =   Gewicht (kg) / [ ( Körpergröße (m) x Körpergröße (m) ]BMI   =    70    / [1,70 x 1,70 = 2,89]  = 24,22           


Auswertung des Index-Wertes
BMI - Bereich Beschreibung
unter 20 Untergewicht
20 - 25 Idealgewicht
25 - 30 leichtes Übergewicht
über 30 starkes Übergewicht/Fettleibigkeit

Was können Sie tun?

Es lässt sich nicht abstreiten, dass eine kalorienreiche Ernährung Übergewicht oder sogar Fettleibigkeit verursacht - und zwar insbesondere, wenn wir uns zu wenig bewegen.
Was Sie tun können, wenn Sie übergewichtig oder fettleibig sind:
• Essen Sie kalorienärmere und nährstoffreichere Lebensmittel, wie Gemüse und Obst.
• Verwenden Sie fettarme Zutaten und achten Sie auf fettarme Zubereitungsverfahren.
Essen Sie z.B. Back- anstelle von Bratkartoffeln.
• Wenn Sie Hunger haben, sollten Sie gesunde Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Vollkornbrot, Getreideprodukte oder Hülsenfrüchte essen. Diese sind sättigend, enthalten aber nicht so viele Kalorien.
• Sorgen Sie regelmäßig für körperliche Bewegung. Vielleicht können Sie sich an Ihrer Arbeitsstelle einer Sportgruppe anschließen oder ein Sportstudio in Ihrer Nähe besuchen. Und wer weiß:Vielleicht erweitern Sie dabei gleichzeitig Ihren Bekanntenkreis.
Auch ein erhebliches Untergewicht kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Orientieren Sie sich am besten an den Empfehlungen des Weltkrebsforschungsfonds und streben Sie einen BMI zwischen 20 und 25 an.

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Sorgen Sie immer für ausreichend körperliche Bewegung

Wenn Sie einer berußichen Tätigkeit mit geringer körperlicher Aktivität nachgehen, sollten Sie sich pro Tag mindestens eine Stunde lang körperlich bewegen und mindestens eine Stunde pro Woche eine intensive körperliche Tätigkeit ausüben.

Was bedeutet das?

Durch körperliche Bewegung vermeiden Sie Übergewicht und Fettleibigkeit und schützen sich so gleichzeitig vor Krebs-erkrankungen. Regelmäßige körperliche Aktivitäten unterstützen die Vorbeugung von Dickdarmkrebs und können das Risiko der Entwicklung von Brustkrebs senken.
Das Ziel besteht darin, das ganze Leben lang ein körperliches Aktivitätsniveau zu erreichen, das zum Beispiel dem eines Briefträgers entspricht.
Wenn Sie eine überwiegend sitzende Tätigkeit ausüben, können Sie das empfohlene Maß an Bewegung durch einen täglichen zügigen Spaziergang und eine zusätzliche Stunde intensiverer Aktivität pro Woche erreichen. Wenn Ihnen ein täglicher Spaziergang allerdings nicht möglich ist oder Ihnen keinen Spaß macht, ist das gar kein Problem. Es gibt viele andere Tätigkeiten, die Ihren eigenen Bedürfnissen vielleicht eher entsprechen oder besser zu Ihrer jeweiligen Lebensweise passen. Sie können schwimmen, rudern, Gartenarbeiten ausführen oder Federball bzw. Tennis spielen - um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Außerdem müssen Sie sich nicht unbedingt eine Stunde lang am Stück bewegen, wenn kürzere Zeitabschnitte besser zu Ihrer Alltagsroutine passen. Es ist die gesamte Zeit der körperlichen Bewegung, die zählt. Ein körperlich aktiver Lebensstil sollte das ganze Leben lang gefördert werden

Was können Sie tun?

Wenn Sie von körperlicher Bewegung profitieren wollen, sollten Sie das empfohlene körperliche Aktivitätsniveau erreichen. Dabei ist jede körperliche Aktivität sinnvoll. Das Geheimnis liegt darin, die körperlichen Aktivitäten auf einem moderaten Niveau zu beginnen, bei dem Sie sich wohl fühlen und das Sie gut durchhalten können. Steigern Sie dann den Einsatz allmählich bis zum empfohlenen Aktivitätsniveau.
Wählen Sie Bewegungsarten, die Ihnen Spaß machen. Wenn Sie noch nie gerne um den Sportplatz gelaufen sind und Gymnastik nicht gerade zu Ihren Vorlieben zählt, werden Sie solche Aktivitäten wahrscheinlich auch nicht auf Dauer durchhalten. Besser ist es, im Laufe einer Woche verschiedene Aktivitäten von unterschiedlicher Dauer zu wählen, wie z. B. Spazieren gehen, im Garten arbeiten, Rad fahren, Schwimmen oder sogar Putzen. Wenn Sie sich jeden Tag mindestens eine Stunde lang körperlich betätigen, sind Sie auf dem richtigen Weg, das empfohlene Aktivitätsniveau zu erreichen.
• Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten der körperlichen Bewegung im Alltag. Gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit bzw. zum Einkaufen, statt den Bus oder das Auto zu nehmen. Benutzen Sie die Treppe statt des Aufzugs.
• Denken Sie daran, dass Hausarbeiten, wie Staubsaugen und Fensterputzen, auch dazu beitragen, dass Sie Ihr tägliches Aktivitätsniveau erreichen.

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Essen Sie reichlich Gemüse und Obst

Essen Sie während des ganzen Jahres täglich 400 - 800 g, bzw. mindestens bis Portionen verschiedener Gemüse- und Obstsorten.

Was bedeutet das?

Wenn Sie jeden Tag 400 - 800 g, bzw. mindestens fünf Portionen verschiedener Gemüse-öder Obstsorten essen, können Sie allein dadurch Ihr Krebsrisiko um bis zu 20% reduzieren. Der reichliche Verzehr von Gemüse und Obst schützt vor vielen Krebsarten, insbesondere vor Krebserkrankungen in Mund, Rachen, Speiseröhre, Lunge, Magen, Dickdarm und Mastdarm, aber auch vor Krebserkrankungen an Kehlkopf, Bauchspeicheldrüse, Brust oder Blase und möglicherweise auch an Leber, Eierstöcken, Gebärmutterschleimhaut, Gebärmutterhals, Prostata, Schilddrüse und Nieren.
Seitdem sich die Wissenschaft intensiver mit der Wirkung vieler Bestandteile von Gemüse und Obst auf die Krebsentwicklung beschäftigt, ist deutlich geworden, dass die Schutzwirkung ein Ergebnis komplexer Wechselwirkungen von Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und pflanzlichen Stoffen ist. Grünes Blattgemüse, Karotten, Tomaten und Zitrusfrüchte gelten als besonders schützend. Der Schlüssel zum Erfolg liegt jedoch in der Vielfältigkeit. Um einen nachhaltigen und wirksamen Schutz gegen Krebs aufzubauen, ist es erforderlich, das ganze Jahr über jeden Tag mindestens fünf oder mehr Portionen Gemüse und Obst zu essen.
Reichlicher Verzehr von Gemüse und Obst schützt vor vielen verbreiteten Krebsarten

Was können Sie tun?

Das ist ja alles gut und schön. Aber ich finde nicht immer frische Produkte zu Preisen, die ich mir auch leisten kann."
Achten Sie beim Einkauf frischer Produkte immer auf Gemüse-und Obstsorten, die der Saison entsprechen. Und denken Sie daran, dass man frische Produkte, die gerade nicht verfügbar sind, auch gut durch entsprechende Tiefkühlprodukte ersetzen kann, die oft genauso nahrhaft und sogar preisgünstiger sein können.
• Zählen Sie Ihre Gemüse- und Obstportionen und versuchen Sie, täglich auf mindestens fünf zu kommen.

• Damit Sie das tägliche ,,Fünfplus"-Ziel erreichen, könnten Sie z. B. mit einem Glas frischem Obstsaft beginnen, jeweils am Vormittag und am Nachmittag ein Stück Obst essen und für Ihre Hauptmahlzelten mindestens zwei Gemüseportionen einplanen.
Versuchen Sie, pro Tag mindestens fünf Portionen Gemüse und Obst zu essen

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Stärkehaltige Lebensmittel

Essen Sie täglich 600 - 800 g oder mindestens sieben Portionen an Getreideprodukten, Hülsenfrüchten, Kartoffeln oder anderen pßanzlichen Nahrungsmitteln. Lebensmitteln geringer Verarbeitungsintensität sollten Sie dabei generell den Vorzug geben.

Was bedeutet das?

Kohlenhydrate machen ein wenig mehr als die Hälfte aller Kalorien in unserer Nahrung aus. Bei den drei Kohlenhydratarten in unseren Nahrungsmitteln handelt es sich um:
• Stärke (z.U. Reis und Nudeln)
• nicht stärkehaltige Polysaccharide - der Hauptbestandteil von Ballaststoffen (Z.B.Vollkornbrot und Getreide)
• Zucker
Von Natur aus enthalten stärkereiche Lebensmittel und Nahrungsmittel mit nicht stärkehaltigen Polysacchariden, wie z. B.Vollkornbrot und Getreide, Hülsenfrüchte und Knollen (Kartoffeln), wertvolle Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen, die alle wichtig für unsere Gesundheit und zur Vorbeugung von Krebs sind. Nahrungsmittel, die reich an raffinierten Zuckern sind, wie z. B. Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke, enthalten normalerweise kaum oder gar keine Mengen an wichtigen Nährstoffen.
Man geht davon aus, dass die in Nahrungsmitteln enthaltene Stärke einen Schutz gegen Krebserkrankungen des Dickdarms und des Mastdarms darstellt und ballaststonreiche Lebensmittel möglicherweise gegen Dickdarm-, Mastdarm-, Brust- und Bauchspeicheldrüsenkrebs schützen.
Wählen Sie immer Lebensmittel mit geringer Verarbeitungsintensität.

Im Allgemeinen gilt die Regel:
Je geringer stärkehaltige Nahrungsmittel verarbeitet wurden, um so gesünder sind sie. Das liegt daran, dass bei der Verarbeitung Nährstoffe und andere Bestandteile zerstört werden, die für die Vorbeugung von Krebs wichtig sind. Außerdem ist zu beachten, dass eine Anreicherung verarbeiteter Lebensmittel (Zugabe von Vitaminen und Mineralstoffen während der Verarbeitung) nicht immer den natürlichen, vollen Ernährungswert wieder herstellt. Deshalb sind Vollkornbrot und wilder Reis grundsätzlich besser als ihre weißen Äquivalente.
Zucker kommt in Lebensmitteln in zwei verschiedenen Arten vor:
Zucker (Fructose), der natürlicherweise in den Zellwänden pflanzlicher Nahrungsmittel vorkommt, und Zucker, der aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben raffiniert wird, wie z. B. Glukose oder Saccharose. Eine Ernährungsweise mit großen Mengen raffinierten Zuckers kann möglicherweise das Risiko von Krebserkrankungen des Dick-und Mastdarms erhöhen und darüber hinaus in erheblichem Maße zu Gewichtsproblemen und Zahnschäden beitragen. Deshalb sollten Sie Ihren ,,Drang nach Süßigkeiten" im Rahmen halten.

Was können Sie tun?

Sieben Portionen pro Tag hört sich für mich nach sehr viel an. Wie kann ich sicher sein, dass die Lebensrnittel, die ich esse, Stärke und Ballaststoffe, aber keinen raffinierten Zucker enthalten?
Bei den in diesen Empfehlungen angegebenen Mengen ist zu berücksichtigen, dass sie sich auf das Gewicht nach der Zubereitung von z. B. Reis oder Nudeln beziehen. So ergeben 50 g ungekochter Reis durch die Wasseraufnahme ungefähr 150 g gekochten Reis.
Verteilen Sie die empfohlenen sieben Portionen über den ganzen Tag. Wählen Sie ein Müsli oder einen Vollkorntoast zum Frühstück, essen Sie mittags eine Backkartoffel und genießen Sie am Abend ein Nudelgericht.
Lesen Sie die Angaben zu den Inhaltsstoffen der Lebensmittel. Sie werden so Lebensmittel entdecken, die mehr Stärke und Ballaststoffe und weniger raffinierten Zucker enthalten.
Wählen Sie Trauben, Bananen, Pfirsiche und Erdbeeren anstelle von Lebensmitteln mit raffinierten Zuckern, wie z. B. Kuchen, Gebäck, Kekse oder Schokolade.

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Alkohol...ist es das Risiko wirklich wert?

Der Konsum von Alkohol wird von Krebsspezialisten nicht empfohlen. Wenn Alkohol getrunken wird, sollten Männer ihren Alkoholkonsum auf maximal zwei alkoholische Getränke pro Tag beschränken, Frauen auf ein alkoholisches Getränk pro Tag.

Was bedeutet das?

Der regelmäßige Konsum von Alkohol erhöht das Risiko von Krebserkrankungen in Mund, Rachen, Kehlkopf und Speiseröhre sowie das Risiko von Primärtumoren der Leber. Für Menschen, die neben dem Alkoholgenuss auch noch rauchen, ist das Risiko sogar noch höher. Der Konsum von Alkohol trägt darüber hinaus wahrscheinlich auch zu einem erhöhten Risiko von Krebserkrankungen des Dickdarms, Mastdarms und der Brust bei.

Das können Sie tun?

,,Ich würde gerne auf Alkohol verzichten, um mich vor Krebs zu schützen, aber ich habe gelesen, dass der Konsum von Alkohol einen guten Schutz vor Herzkrankheiten bietet.
Es gibt zwar Hinweise darauf, dass ein mäßiger Weingenuss Männer und wahrscheinlich auch Frauen vor Herz-Kreislaufkrankheiten schützen kann, dieser Schutz gilt aber definitiv nicht für Krebs. Deshalb wird generell empfohlen, den Konsum von Alkohol einzuschränken.
Wägt man die Vor- und Nachteile des Alkoholkonsums gegeneinander ab, ist das verringerte Krebsrisiko nur einer der zu berücksichtigenden Faktoren. Vergessen Sie nicht die zahlreichen Unfälle, die jährlich durch übermäßigen Alkoholkonsum zu Hause oder im Straßenverkehr verursacht werden. Der Konsum von Alkohol sollte weder empfohlen noch gefördert werden.

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Essen Sie weniger Fleisch

Wenn Sie Fleisch essen, sollten Sie Ihren durchschnittlichen täglichen Verzehr auf 80 g beschränken. Fisch, Geflügel oder Wild sind dem Verzehr von Schweine-, Rind-und Lammfleisch vorzuziehen.

Was bedeutet das?

Bei einem täglichen Verzehr von mehr als 80 g Fleisch (Schweine-, Rind- oder Lammfleisch bzw. aus diesen Fleischarten hergestellte Produkte) erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung an Dickdarm und Mastdarm. Auch ist das Risiko von Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse und der Nieren sowie - bei Männern -der Prostata und - bei Frauen - der Brust höher. Fleisch- und Wurstwaren sind eine Hauptquelle tierischer Fette (bei denen es sich hauptsächlich um gesättigte Fettsäuren handelt), die wiederum möglicherweise das Risiko von Krebserkrankungen der Lunge und der Gebärmutterschleimhaut erhöhen.
Schweine-, Rind- und Lammfleisch sollten weniger als ein Zehntel oder 10% Ihrer gesamten Kalorienaufnahme ausmachen. Befolgen Sie die Regel "80 Gramm oder weniger pro Tag", was ungefähr zwei mittleren Scheiben Schweinefleisch, drei Scheiben Lammfleisch oder einem Grillsteak mit einem Rohgewicht von 150 Gramm entspricht.
Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass der Verzehr von Fisch das Krebsrisiko erhöht. Fisch gilt deshalb als eine gesunde Alternative zu Schweine-, Rind- oder Lammfleisch. Versuchen Sie, wenigstens zwei- bis dreimal pro Woche Fisch zu essen. Fettreiche Fische, wie Makrelen und Heringe, gelten darüber hinaus als guter Schutz vor Herzkrankheiten.
Fisch und Geflügel sind gesunde Alternative zu Schweine-, Rind- und Lammfleisch
Untersuchungen über den Verzehr von Geflügel und Federwild haben bisher keine Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko ergeben. Man führt dies darauf zurück, dass sich der Fettgehalt von Geflügel und Federwild - und zwar sowohl aufgrund der Menge als auch aufgrund der Fettart - von dem Fettgehalt anderer Fleischsorten unterscheidet.

Was können Sir tun?

„Sollte ich nicht viel Schweine-, Rind- oder Lammfleisch essen?  Es enthält doch so viel Eisen!"
Schweine-, Rind- und Lammfleisch sind eine gute Eisenquelle, und Eisen aus tierischen Produkten wird vom Körper einfacher aufgenommen als Eisen aus Gemüse. Eine reichhaltige Kost mit unterschiedlichen Hülsenfrüchten, Gemüsesorten und Vollkornprodukten dürfte aber mehr als genügend Eisen enthalten.
• Achten Sie darauf, dass Ihre Ernährung reichlich Vitamin C enthält, da es den Körper bei der Aufnahme von Eisen aus Gemüse unterstützt.
• Planen Sie fleischlose Mahlzeiten und Snacks ein, und essen Sie weniger Fleisch.
• Berücksichtigen Sie Empfehlung Nummer l des Weltkrebsforschungsfonds: Stellen Sie Ihre Ernährung zugunsten von mehr Gemüse und Obst, Getreideprodukten und anderen pflanzlichen Nahrungsmitteln um. Sie werden feststellen, dass auf Ihrem Teller und in Ihrem Magen weniger Platz für Fleisch übrig bleibt.
• Wählen Sie Fisch oder Geflügel als Alternative zu Schweine-, Rind- und Lammfleisch oder aus diesen Fleischsorten verarbeitete Produkte, und ersetzen Sie fleischhaltige Mahlzeiten durch Bohnen-, Nudel- oder Reisgerichte.

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Der Fett-Faktor

Schränken Sie den Verzehr von fetthaltigen Lebensmitteln ein, insbesondere solcher tierischen Ursprungs. Verwenden Sie beim Kochen vorzugsweise pflanzliche Öle.

Was bedeutet das?

Eine Verringerung der gesamten Fettaufnahme spielt bei der Reduzierung des Krebsrisikos eine wichtige Rolle. Darüber hinaus sind die in Ihren Mahlzeiten enthaltenen Fettarten sehr entscheident.
Fette werden entsprechend ihrer chemischen Struktur als gesättigte, ungesättigte oder mehrfach ungesättigte Fette bezeichnet. Gesättigte Fette sind in den meisten Fällen tierische Fette, die bei Raumtemperatur eine feste Konsistenz aufweisen und in Fleisch und Milchprodukten reichlich vorhanden sind. Ungesättigte Fette sind bei Raumtemperatur grundsätzlich eher flüssig und befinden sich hauptsächlich in pflanzlichen Ölen.
Eine fettreiche Ernährungsweise - insbesondere mit gesättigten Fetten - erhöht möglicherweise das Risiko von Lungen-, Dickdarm-, Mastdarm-, Brust- und Prostatakrebs. Eine Ernährung, die reich an gesättigten Fetten ist, erhöht darüber hinaus das Risiko von Gebärmutterschleimhautkrebs. Eine insgesamt zu fetthaltige Ernährungsweise kann darüber hinaus zu Fettleibigkeit und den dadurch begünstigten Krebserkrankungen rühren.

Was können Sie tun?

„Ist Fett generell schlecht? Ich dachte immer, dass etwas Fett sogar gut ist?"
Eine Kost, die reich an gesättigten Fetten ist, erhöht möglicherweise Ihr Risiko einiger Krebsarten und ist darüber hinaus eine der Ursachen von Herz-Kreislaufkrankheiten.Wenn Sie weniger Fett essen, können Sie also das Risiko beider Krankheiten einschränken.
Geringe Fettmengen sind für eine gute Gesundheit unabdingbar;
jedoch gehört zu einer gesunden Ernährung die Reduzierung des Fettkonsums auf weniger als ein Drittel oder 30% der gesamten Kalorienaufnahme.
Eine wesentliche Ausnahme stellen in diesem Bereich tropische Fette - wie z. B. Kokos- und Palmöle - dar, die zwar pflanzlichen Ursprungs sind, aber einen ungewöhnlich hohen Anteil an gesättigten Fetten enthalten. Deshalb sollte man auf alle Produkte weitgehend verzichten, die diese Fette als wesentliche Bestandteile aufweisen und auch keine Pflanzenöle verwenden, die künstlich mit Wasserstoff gesättigt wurden: die so genannten gehärteten Öle oder Fette.
• Benutzen Sie grundsätzlich weniger Öl und Fett zum Kochen, als in Rezepten angegeben ist. Backen, grillen oder dünsten Sie Lebensmittel, statt sie in der Pfanne zu braten.
• Wählen Sie fettarme Milchprodukte und essen Sie von diesen Nahrungsmitteln kleinere Portionen.
• Wählen Sie hauptsächlich fettarme Fleischsorten. Entfernen Sie von Geflügelfleisch grundsätzlich die Haut und von Fleisch generell alles sichtbare Fett.
•Essen Sie reichlich Nahrungsmittel, die von Natur aus fettarm sind, wie Gemüse und Obst,Vollkornbrot und Getreideprodukte sowie Hülsenfrüchte. Je mehr Sie von diesen Nahrungsmitteln essen, um so weniger Platz bleibt für fetthaltige Lebensmittel in Ihrem Magen übrig.

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Ohne eine Prise Salz

Schränken Sie Ihren Konsum von stark gesalzenen und salzkonservierten Lebensmitteln sowie den Gebrauch von Salz bei Tisch und in der Küche ein. Verwenden Sie stattdessen Krauter und Gewürze zum Würzen von Speisen.

Was bedeutet das?

Deutschland wird derzeit mehr Salz konsumiert, als für die Gesundheit gut ist
Eine salzhaltige Ernährungsweise erhöht Ihr Magenkrebsrisiko. In Deutschland verbrauchen wir weit mehr Salz, als für unsere Gesundheit gut ist. Der Salzverbrauch sollte daher eingeschränkt werden.
Seit Tausenden von Jahren werden Nahrungsmittel durch Pökeln haltbar gemacht. Heutzutage werden Lebensrnittel jedoch eher gepökelt, um ihnen einen besonderen Geschmack zu verleihen, denn zur Konservierung von Nahrungsmitteln stehen Kühlschränke, Konservendosen oder Tierkühlschränke zur Verfugung. Gepökelte Lebensmittel, wie zum Beispiel Schinken und Speck, sollten Sie nur in geringen Mengen verzehren. Das gleiche gilt für salzhaltige Snacks, wie gesalzene Erdnüsse, Kartoffel-Chips oder Salzgebäck. Interessant ist dabei die Tatsache, dass nur ein Fünftel oder 20% des Salzgehaltes einer durchschnittlichen Speise während des Kochens oder beim Essen hinzu gegeben wird. Der Kest ist bereits in den verarbeiteten Lebensrnitteln enthalten, die wir einkaufen. 13er tägliche Salzverbrauch sollte auf höchstens 6 g (oder 2,4 g Natrium) begrenzt werden. Das entspricht ungefähr einem Teelöffel Salz pro Tag - insgesamt!

Was können Sie tun?

"Ich weiß, dass es einen Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und einem zu hohen Salzverzehr gibt. Ich mag aber den Geschmack von gesalzenen Chips und Nüssen, von Sojasoße und gesalzenem Gemüse."
Achten Sie auf salzarme Varianten von normalerweise stark salzhaltigen Produkten, wie Salzgebäck, Brühwürfel, Butter und Sojasoße. Vergessen Sie darüber hinaus nie, den Natriumgehalt von verarbeiteten oder Fertigprodukten zu prüfen. Vermeiden Sie Konservenprodukte mit Salzzusatz. Generell gilt, dass Fertigprodukte und -gerichte häufig zu stark gesalzen sind. Bereiten Sie Ihr Essen lieber aus frischen Zutaten zu.
• Verzichten Sie darauf, Speisen nachzusalzen. Sie werden staunen, wie schnell Sie sich an den Geschmack von salzarmen Nahrungsmitteln gewöhnen können.
• Bieten Sie zu Ihren Speisen statt Salz frisch gemahlenen Pfeffer an.
• Verbessern Sie den Geschmack selbst zubereiteter Speisen mit frischen Krautern und Gewürzen anstatt mit Salz.
Prüfen Sie den Salzgehalt von verarbeiteten Nahrungsmitteln und vermeiden Sie Konserven-Produkte mit Salzzusatz

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Hygienische Lagerung

Essen Sie keine Lebensmittel, die aufgrund ungünstiger Lagerungsbedingungen mit Pilzgiften (Mykotoxinen) verseucht sind.

Was bedeutet das?

Mykotoxine (Pilzgifte) sind Substanzen, die von Pilzen oder Schimmelarten in Nahrungsmitteln erzeugt werden. Ein bestimmtes Pilzgift, das so genannte Aflatoxin, gilt im Zusammenhang mit der Bildung von Primärtumoren der Leber als krebsfördernd.
Schimmelpilze gedeihen in warm-feuchter Umgebung und sind in Teilen Afrikas und Asiens ein wesentlich größeres Problem als in Deutschland. Sie können jedoch auch in hiesigen Getreide oder in Getreideprodukten vorkommen, die aus tropischen Klimazonen importiert wurden.

Was können Sie tun?

• Kaufen Sie importierte Nahrungsmittel nur bei Händlern ein, die Sie kennen und denen Sie vertrauen können.
Verwenden Sie nie Nüsse, Getreide oder Bohnen mit Anzeichen von Schimmelpilzen.
Es gibt jedoch verschiedene Schimmelarten, die man bedenkenlos essen kann, z. B. die Schimmelkulturen, die in Blauschimmelkäse vorkommen.

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Sorgfältige Aufbewahrung leicht verderblicher Lebensmittel

Bewahren Sie Lebensmittel und selbst zubereitete Gerichte im Kühlschrank oder in der Tiefkühltruhe auf, oder nutzen Sie andere geeignete Methoden der Konservierung (Einkochen, Einlegen).

Was bedeutet das?

Die Aufbewahrung von Lebensmitteln im Kühlschrank senkt Ihr Magenkrebsrisiko, da durch die Kühlung eine Konservierung mit Salz entfallt. Außerdem trägt die Aufbewahrung von Lebensmitteln im Kühlschrank auch indirekt zu einer Verringerung Ihres Krebsrisikos bei, da uns aufgrund dieser Möglichkeit das ganze Jahr über ein reichhaltiges Angebot an Gemüse und Obst sowie anderer leicht verderblicher Nahrungsmittel zur Verfügung steht.

Was können Sie tun?

Wie lange können Nahrungsmittel im Kühlschrank aufbewahrt werden?

Für die unterschiedlichen Lebensmittel gelten verschiedene Haltbarkeitszeiten. Deshalb beachten Sie am besten das Haltbarkeitsdatum auf den Verpackungen leicht verderblicher Lebensmittel, und befolgen Sie grundsätzlich die angegebenen Lagerungshinweise. Die sorgfaltige Aurbewahrung von Lebensmitteln ist nicht nur für den Erhalt der Nährstoffe entscheidend, sondern verhindert auch das unnötige Verderben von Lebensmitteln.

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Lebensmittelzusätze, Verunreinigungen und Rückstände unter der Lupe

Lebensmittelzusätze, Verunreinigungen und andere Rückstände in Lebensmitteln unterliegen in Deutschland einer gesetzlichen Regelung, die Höchstmengen vorschreibt. Diese Mengen sind nicht als schädlich anzusehen.

Was bedeutet das?

Bisher gibt es kaum epidemiologische Untersuchungen über Zusammenhänge zwischen dem Krebsrisiko einerseits sowie landwirtschaftlichen und anderen chemischen Rückständen in Nahrungsmitteln andererseits. Toxikologische Untersuchungen legen zwar die Vermutung nahe, dass einige dieser Rückstände krebserregend sind, doch die nachgewiesenen Mengen sind sehr gering.

Was können Sie tun?

„Ich bin beunruhigt über die schädlichen Auswirkungen der Chemikalien, die bei der Kultivierung, Aufbewahrung und Verarbeitung von Nahrungsmitteln eingesetzt werden. Was kann ich tun?"
Machen Sie sich keine unnötigen Sorgen. Für Nahrungsmittelzusätze, Rückstände landwirtschaftlicher Chemikalien und andere chemische Kontaminanten in Lebensmitteln gibt es gesetzlich geregelte Höchstgrenzen. Daher besteht kein Grund zur Annahme, dass diese Substanzen eine Auswirkung auf Ihr Krebsrisiko haben.
Ungeachtet der möglicherweise in Gemüse und Obst zu findenden geringen Spuren landwirtschaftlicher und chemischer Rückstände ist es grundsätzlich empfehlenswert, frisches Gemüse und Obst vor dem Verzehr zu waschen, um so mögliche Mikroorganismen zu entfernen.

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Die schonende Zubereitung von Nahrungsmitteln

Essen Sie keine angebrannten Lebensmittel. Wenn Sie Fleisch und Fisch essen, vermeiden Sie das Anbrennen oder starke Erhitzen des Fleischsaftes. Über offener Flamme gegrilltes Fleisch oder gegrillter Fisch sowie gepökeltes und geräuchertes Fleisch sollten Sie nur gelegentlich und in geringen Mengen verzehren.

Was bedeutet das?

Braten oder grillen Sie Fleisch und Fisch nie so lange, dass es am Rand anbrennt. Bei häufigein Verzehr von Grillfleisch oder -fisch erhöht sich Ihr Magenkrebsrisiko, da die Zubereitung über offener Flamme auf der Oberfläche der Lebensmittel krebserregende (karzinogene) Verbindungen erzeugt. Darüber hinaus kann eine Ernährung mit viel gegrilltem, geröstetem oder gebratenem Fleisch Ihr Risiko von Dickdarm- und Mastdarmkrebs erhöhen. Auch verbrannter Bratensaft enthält nachweislich Krebserreger. Geräucherte und ähnlich zubereitete Lebensrnittel stellen ein ähnliches Problem dar, da beim Räuchern Holz verbrannt wird und innerhalb der Nahrungsmittel sogenannte Nitrite erzeugt werden, die im Magen in Karzinogene umgewandelt werden können. Auch Stickstoffverbindungen, die Lebensmitteln zugesetzt werden oder sich während des Pökeins bilden, können in Karzinogene umgewandelt werden. Deshalb sollten Sie derartig verarbeitete Lebensmittel nur gelegentlich und in geringen Mengen essen.

Was können Sie tun?

"Ich esse oft gegrillte Nahrungsmittel, weil die Zubereitung so einfach ist und ich Grillpartys mag. Gibt es Möglichkeiten, diese Zubereitungsmethoden sicherer zu gestalten?"
Es gibt viele Zubereitungsverfahren für Lebensmittel, die zur Vermeidung krebsfördernder Faktoren beitragen:
• Achten Sie darauf, dass Ihr Essen beim Zubereiten nicht anbrennt. Schneiden Sie angebrannte Teile vor dem Servieren ab.
• Wählen Sie insbesondere für Fleisch andere Garmethoden als Grillen, Braten oder Frittieren.
• Viele Lebensmittel, einschließlich Geflügel, Fisch und Gemüse, können gekocht, gedünstet oder in der Mikrowelle         vorgegart und dann kurz gegrillt oder gebraten werden, damit sie den gewünschten Grillgeschmack erhalten.
• Frisches Gemüse oder Gerichte aus Gemüse und Fleisch können unter Zugabe Ihrer Lieblingskräuter und -gewürze genau so schmackhaft auf dem Grill zubereitet werden, wenn sie in Folie eingerollt werden. So können Sie die Zubereitung im Freien bei einem geringeren Risiko für Ihre Gesundheit genießen.

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Sind Nahrungsergänzungsmittel überflüssig?

Wenn Sie die hier genannten Empfehlungen befolgen, sind Vitamintabletten, Multivitaminsäfte, Mineralstoffe oder Spurenelemente als Ergänzung Ihrer Nahrung grundsätzlich nicht notwendig. Sie sind für die Senkung des Krebsrisikos nicht nutzbringend, sondern möglicherweise sogar schädlich.

Was bedeutet das?

Die Kombinationen verschiedener Nährstoffe und anderer Elemente in vollwertigen Nahrungsmitteln wirken gemeinsam im Kampf gegen Krebs. Idealerweise sollten die meisten Menschen in der Lage sein, alle für ihre Gesundheit erforderlichen Nährstoffe durch ihre tägliche Nahrung aufzunehmen. Wenn die Wissenschaft auch nachgewiesen hat, dass zum Beispiel eine Ernährung, die reich an Vitamin C ist, gegen Krebs schützt, sollte daraus nicht grundsätzlich gefolgert werden, dass Ergänzungsmittel, die diese Nährstoffe enthalten, die gleiche Wirkung erzielen. Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie Nahrungsergänzungsmittel benötigen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, der Ihnen geeignete Präparate empfehlen kann.

Was können Sie tun?

"Man kann nie genug für seine Gesundheit tun. Deshalb kaufe ich eine Vielzahl von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten und anderen Nahrungsergänzungsmitteln, um sicherzustellen, dass ich genügend Nährstoffe zu mir nehme."
Nehmen Sie die Nährstoffe, die Sie brauchen, in Form von gesunden und vollwertigen Nahrungsmitteln zu sich. Das ist der beste Weg, Ihre Gesundheit zu schützen.
• Wenn Sie sich bisher auf die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln verlassen haben, sollten Sie Ihren Arzt aufzusuchen, der feststellen kann, ob Sie wirklich gesund sind.
• Wenn Ihnen bestimmte Vitamine oder Mineralstoffe fehlen, wählen Sie am besten die Nahrungsmittel, die die erforderlichen Nährstoffe enthalten. Versuchen Sie, die erforderlichen Mengen der Nährstoffe durch eine stärkere Berücksichtigung dieser Nahrungsmittel in Ihrem Speiseplan zu gewährleisten.

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Essen auch Sie tätlich zu viel Salz?

Es sollte pro Tag höchstens ein gestrichener Teelöffel Salz verzehrt werden. Wahrscheinlich nehmen wir aber - ohne, dass uns das bewusst ist - oft mindestens die doppelte Menge zu uns!
Der Verzehr von zu viel Salz ist ungesund. Aber oft wissen wir gar nicht, wie viel Salz in unseren Lebensmitteln enthalten ist. Sogar Kindernahrungsmittel können extrem stark gesalzen sein. Wir haben eine Keine typischer Nahrungsmittel aus dem üblichen Wochenspeiseplan auf ihren Salzgehalt untersucht und herausgefunden, dass man leicht auf die doppelte Salzmenge kommt, ohne den Salzstreuer in die Hand genommen zu haben. Dieser übermaßige Salzverzehr kann Bluthochdruck oder Herzprobleme verursachen, und die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenhangs zwischen einer stark salzhaltigen Ernährungsweise und Magenkrebs wurde inzwischen nachgewiesen. Ebenso wurden Krebserkrankungen des Nasen-Rachen-Raums (Teil der Luftwege hinter der Nase und über dem Gaumensegel) mit dem häufigen Verzehr von stark gesalzenem Fisch in Verbindung gebracht.
Unser Körper benötigt eine bestimmte Menge Salz, damit die Funktionsfdhigkeit unserer Nervenbahnen und Muskeln aufrechterhalten bleibt. Es wurde jedoch ein deutlicher Zusammenhang zwischen zu viel Salz und Hypertonie (Bluthochdruck) festgestellt. Bluthochdruck wiederum erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfällen, den häufigsten Todesursachen in Deutschland.
Durch die Reduzierung des Salzkonsums auf die empfohlenen 6 g pro Tag könnte die Zahl der Schlaganfälle um 20% und der Herzanfälle um 15% reduziert werden. So könnten in Deutschland über 20.OOO Leben pro Jahr gerettet werden. Auch Knochenschwund (Osteoporose) wird mit einem zu hohen Salzverzehr in Verbindung gebracht.
Tatsache ist, dass unser Körper nur einen gestrichenen Teelöffel Salz - oder 6g-pro Tag benötigt. Aber durch ,,versteckte" Salze in den von uns verzehrten Lebensmitteln kommen wir schnell auf das Doppelte der empfohlenen Menge.
Wenn wir unsere Mahlzeiten bei Tisch mit Salz nachwürzen oder Gemüse bei der Zubereitung salzen, kommen leicht zusätzlich 2 g pro Tag zusammen!
Salz lauert an Stellen, wo wir es überhaupt nicht erwarten. Brot enthält z. B. durchschnittlich 0,4 g Salz pro Scheibe. Käse gehört zu den weiteren Salzquellen. Müslis und Cornflakes können sogar salziger als Meerwasser sein. Cornflakes enthalten bis zu 2,75 g Salz pro 100 g, während dieselbe Menge Meerwasser einen Salzgehalt von 2,5 g aufweist.
Verarbeitete Nahrungsmittel, Fertiggerichte und Snacks stellen ein überaus großes Problem dar. Ein Fertigeintopf-gcricht mit Fleisch kann bis zu 6 g Salz enthalten und eine Dosensuppe bis zu 4 g Salz pro Dose. Generell enthalten alle „Fast Food"-Gerichte enorm viel Salz.

So reduzieren Sie Ihren Salzkonsum ohne Anstrengung:

• Achten Sie schon beim Einkauf auf den Salzgehalt von verarbeiteten Lebensmitteln.
• Die Auszeichnung von Lebensmitteln kann verwirrend sein, da oft statt dem Salzgehalt der Natriumgehalt angegeben wird. Zur Berechnung der Salzmenge in einem Produkt multiplizieren Sie den Natriumgehalt mit 2,5.
• Wählen Sie Lebensmittel mit reduziertem Natriumgehalt. Vermeiden Sie Lebensmittel mit mehr als 0,2 g Natrium pro 100 g. Verarbeitete Lebensmittel enthalten in der Regel Salzzusätze. Wenn der Natriumgehalt über 0,2 g pro 100 g ausmacht, ist das Nahrungsmittel stark salzhaltig.
• Achten Sie auch bei Mineralwasser auf den Natriumgehalt.
• Verwenden Sie beim Kochen statt Salz Krauter und andere Gew^ürze (die einen geringen Salzgehalt aufweisen).
•Verzichten Sie auf das Nachwürzen von Speisen mit Salz.
• Essen Sie mehr kaliumhaltige Lebensmittel, wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Fisch, Eier, ungesalzene Nüsse, Kartoffeln, Reis und Nudeln. Kalium gleicht die Wirkung von Salz auf den Körper aus.
• Zu den salzigsten Nahrungsmitteln, die man vermeiden sollte, gehören verarbeitete, gepökelte oder eingelegte Nahrungsmittel, z. B. durchwachsender Speck, Wurst, Räucherschinken, Dosenfleisch, Tütensuppen, Sojasoße, Fertigsoßen, gesalzene oder geröstete Nüsse und Käsecracker.Auch Fast Food, wie z. B. Hamburger und Pommes Frites, sind normalerweise stark gesalzen.
• Bitten Sie im Restaurant darum, das von Ihnen gewählte Gericht ohne Salzzugabe und ohne Glutamat (Mono-natriumglutamat) zuzubereiten, das ähnlich wie Salz zu Bluthochdruck rühren kann.

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Gesund leben ohne Tabakkonsum

Rauchen Sie nicht und vermeiden Sie jeglichen Tabakkonsum.

Was bedeutet das?

Laut der Krebs- und Ernährungsexperten, die als Gremium den WCRF International-Bericht "Food, Nutrition and the Prevention of Cancer: a global perspective" zusammengestellt haben, sind die Emp fehlungen zur Krebsprävention erst dann vollständig, wenn von dem Konsum von Tabak in jeglicher Form abgeraten wird. Tabak kann - unabhängig davon, ob er geraucht, gekaut oder auf andere Weise konsumiert wird - Krebs verursachen. Dabei sind die Wirkungen des Tabaks in Kombination mit Alkohol oder die Auswirkungen des Passivrauchens noch gar nicht mit berücksichtigt. Tabak ist die Ursache von 80% aller Lungenkrebsfälle und wird mit Krebserkrankungen in Mund, Rachen, Speiseröhre sowie an Kehlkopf, Bauchspeicheldrüse, Gebärmutterschleimhaut und Blase in Zusammenhang gebracht. Tabak hindert darüber hinaus die notwendige Versorgung des Körpers mit schützenden Vitaminen.

Was können Sie tun?

"Ich habe im Alter von 16 Jahren mit dem Rauchen angefangen, und obwohl ich unzählige Male versucht habe, das Rauchen aufzugeben, schaffe ich es einfach nicht."
Tabakkonsum ist ein wesentlicher Risikofaktor sowohl für Krebserkrankungen als auch für Herz-Kreislaufkrankheiten und ist in zunehmendem Maße für die Entwicklung anderer chronischer Krankheiten mit verantwortlich. Deshalb ist es für Ihre langfristige Gesundheit überaus wichtig, mit dem Rauchen aufzuhören.
Für Raucher, die das Rauchen aufgeben wollen, stehen zahlreiche Methoden zur Verfügung, die durch Anwendung von Nikotinpflastern oder Nikotinkaugummis ergänzt werden können. Unterstützung beim Aufhören bekommen Raucher auch beim Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungszentrums (Tel.: 06221-424200). Ihr Arzt kann Ihnen weitere Hinweise geben.
Auch wenn Sie jahrelang stark geraucht haben, ist es nie zu spät, aufzuhören. Ihre Gesundheit kann davon nur profitieren.